Der Tiber (italienisch Tevere) ist ein knapp 410 Kilometer langer Fluss in Mittelitalien. Er ist nach dem Po und der Etsch der drittlängste Fluss in Italien. Seine Quelle liegt auf dem Gemeindegebiet von Verghereto in der Region Emilia-Romagna. Nach einer Fließstrecke von 27 Kilometern wird der Tiber zum Stausee "Lago di Montedoglio" aufgestaut. Unterhalb des Stausees (km 376) ist der Tiber vermutlich mit Kleinbooten befahrbar, Erfahrungsberichte fehlen jedoch. Gut dokumentiert ist die Strecke von Cittá di Castello (km 352) bis zum Stausee Lago di Corbara (km 209). Über den Abschnitt vom Lago di Corbara bis Rom gibt es keine Fahrtberichte. Die Stadtdurchfahrt durch Rom ist lohnenswert und bietet einen einzigartigen Blick auf die Stadt. Unterhalb von Rom ist der Tiber ein unspektakulärer Zahmwasserfluss, auf dem man ohne Schwierigkeiten bis ans Meer paddeln kann.
Der Tiber wird jedes Jahr im Zuge der DIT (Discesa Internazionale del Tevere) befahren. Dabei handelt es sich um eine Regatta die in Città di Castello startet und schließlich in Rom endet. Es wird jedoch nicht der gesamte Tiber in einem befahren, sondern lediglich einige Etappen des oberen Flusses. Weitere Infos zur DIT findet ihr hier.
Mit einem Klick auf das Google Maps Icon rechts, könnt ihr eine Flusskarte des Tiber aufrufen. Diese Karte basiert auf Google My Maps. Darauf könnt ihr euch den Flussverlauf im Detail ansehen. Sämtliche in der Kilometrierung erwähnte Hindernisse sind in der Karte eingezeichnet. "Flusswandern.at" hat keinerlei Rechte daran. Es handelt es sich um einen externen Dienst von Google.

Die Befahrung des Tibers wird üblicherweise in Città di Castello gestartet. Diese Stadt verfügt über keinen aktiven Bahnhof und muss von Arezzo mit dem Bus angefahren werden. Die Stadt Arezzo ist ab Wien oder München mit Umsteigen in Bologna erreichbar. In Città di Castello gibt es einen Kanu Club, der sich auch an der DIT (Interntationale Tibertour) beteiligt und so ein wertvoller Ansprechpartner ist. Der gesamte obere Tiber ist mit dem Zug nicht zu erreichen, weshalb es keine alternativen Einstiegsstellen zu Città di Castello gibt.

Die Länge der von mir empfohlenen durchgehenden Wanderstrecke von Città di Castello bis zum Stausee "Lago di Corbara" beträgt 143 Kilometer. Dies ist auch die Strecke, welche von der Tiber Regatta durchgehend befahren wird. Hinter dem Lago di Corbara führt der Tiber auf 10 Kilometern wenig Wasser, wenig später beginnt eine Kette an Stauseen die bis Rom reicht. Eine durchgehende Befahrung des Tiber bis in die italienische Hauptstadt ist zwar theoretisch möglich, wird allerdings kaum je praktiziert. Italienische Kameraden berichten zudem über diverse Befahrungsverbote auf der Reststrecke bis Rom. Es ist daher zweckmäßig die Befahrung des Tibers vor oder am Lago di Corbara zu beenden. Der Stausee selbst ist nicht an den öffentlichen Verkehr angebunden, es gibt jedoch eine Bushaltestelle in 3 Kilometern Entfernung, an der Busse in die Stadt Orvieto halten.

Am Tiber finden sich zahlreiche kleine Orte und Städte, es finden sich daher auch regelmäßig Einkaufsmöglichkeiten am Fluß, die mit vergleichsweise wenig Aufwand zu erreichen sind. Dennoch macht es Sinn, sich mit ausreichend Trinkwasser und Proviant einzudecken. Wildes Zelten am Tiber ist vielfach problemlos möglich. Es finden sich immer wieder Schotterbänke auf denen man sein Lager aufbauen kann, vorausgesetzt sie sind nicht bereits von einem der zahlreichen Angler besetzt. Bei höheren Wasserständen ist das Zelten schwieriger, Schotterbänke sind dann Mangelware und die Ufer verschlammt. Offizielle Campingplätze gibt es auf der von mir beschriebenen Strecke keine.

Der Tiber ist alles andere als ein Fluss für Anfänger. Auf der empfohlenen Wanderstrecke gibt es zahlreiche Hindernisse in Form von Wehren und Stromschnellen. Diese können bei ausreichend vorhandener Erfahrung häufig befahren werden. Die wassertechnischen Schwierigkeiten erreichen an insgesamt 3 Stellen Wildwasser Stufe III. Diese Passagen können bei Bedarf jedoch auch umtragen werden. Bei einer Befahrung dieser Hindernisse ist es sinnvoll einen Helm mit sich zu führen. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Ufer des Tiber abschnittsweise sehr stark vermüllt sind.

Die Fahrt auf dem Tiber durch das Stadtgebiet von Rom ist zwar prinzipiell möglich, allerdings mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Als Basislager in Rom haben wir den "Tiber Camping Roma" im Norden der Stadt genutzt. Leider existiert dieser Campingplatz nicht mehr. Bootet man bereits hier ein, muss man allerdings noch das Kraftwerk von Castel Giubileo umtragen, was sich relativ mühsam gestaltet. Es ist daher sinnvoll erst hinter dem Hindernis einzubooten. Eine gute Einstiegsstelle zu finden gestaltet sich jedoch alles andere als einfach. Bis zum Beginn des inneren Stadtgebiets von Rom sind die Ufer steil und extrem verwachsen.

Die römischen Rudervereine verfügen allesamt über tolle Anleger, erwiesen sich uns gegenüber jedoch als wenig kooperativ. Ist jemand der italienischen Sprache mächtig kann er auch hier sein Glück versuchen. Wir sind schließlich mangels Alternativen zur S-Bahn Station "Due Ponti" gefahren und haben dort nach einer Einstiegsmöglichkeit gesucht. Wir wurden zwar fündig, die Stelle war jedoch alles andere als optimal und bestenfalls eine Notlösung. Über einen Anglerpfad gelangten wir schließlich hinunter zum Fluss wo wir wie die Affen in unsere Boote klettern mussten.
km 351,6 - Straßenbrücke, am linken Ufer das Stadtgebiet der Stadt Città di Castello mit 40.000 Ew; Start der "Discesa Internazionale del Tevere." (Internationale Tiberfahrt), und empfohlene Einstiegsstelle zu einer Fahrt auf dem Tiber. Links hinter der Brücke befindet sich der Canoa Club di Città di Castello.

km 351,5 - Wehr "Rapida del Canoa Club" - Links neben dem Wehr befindet sich eine gute Einstiegsstelle über eine betonierte Plattform. Das Hindernis ist in der Mitte fahrbar allerdings mit beachtlicher Walze. Im Zweifelsfall übers linke Ufer einfach und kurz umtragen, oder erst dahinter einbooten.

km 351,2 - Wehr Città di Castello - Links zur Besichtigung anlanden. Das Wehr ist in der Mitte fahrbar. Es befinden sich jedoch Steine und Flachstücke dahinter. Bei niedrigem Wasserstand läuft man Gefahr auf den Steinen hinter dem Wehr aufzusetzen und von der Strömung gedreht und umgeworfen zu werden. Im Zweifelsfall übers linke Ufer einfach und kurz umtragen.

km 350,4 - Wehr "Rapida della Canonica" - Rechts zur Besichtigung anlanden. Das Wehr ist in der Mitte fahrbar, allerdings mit hohem Abfall. Es befinden sich Steine und Flachstücke dahinter. Bei niedrigem Wasserstand läuft man Gefahr auf den Steinen hinter dem Wehr aufzusetzen und von der Strömung gedreht und umgeworfen zu werden. Im Zweifelsfall kurz und einfach übers rechte Ufer umtragen.
km 347,7 - Rohrbrücke & Straßenbrücke E45/SS3bis
km 345,2 - Eisenbahnbrücke
km 341,6 - Rechts Mündung der Aggia.
km 339,3 - Straßenbrücke, rechts der Ort Trestina, Supermarkt.
km 339,2 - Straßenbrücke
km 337,3 - Rechts Mündung des Torrente Nestore.

km 335,2 - Sohlschwelle "Rapida di Promano" - Links zur Besichtigung anlanden. Die Sohlschwelle ist in der Mitte relativ problemlos fahrbar, die Durchfahrt muss jedoch vorher vom Ufer aus besichtigt werden. Im Zweifelsfall lässt sich das Wehr auch einfach auf der linken Seite überheben oder treideln.
km 331,8 - Straßenbrücke
km 331 - Straßenbrücke E45/SS3bis & Rohrleitungsbrücke.
km 328,7 - Rohrleitungsbrücke und Straßenbrücke E45/SS3bis.
km 325,4 - Sohlschwelle "Rapida di
Umbertide" - Links zur Besichtigung anlanden. Die Sohlschwelle ist laut einer Mail vom Jänner 2026 zu steinig für eine Befahrung, selbst mit viel
Wildwassererfahrung.
km 323,8 - Ehemaliges
Wehr, heute im Stau des folgenden Kraftwerks versunken.
km 323,4 - Straßenbrücke & Eisenbahnbrücke, links Umbertide, Kleinstadt mit 16.000 Ew. Zur Stadtbesichtigung links unter den Brücken anlanden. Es beginnt der Rückstau
des folgenden Kraftwerks.

km 321,9 - Kraftwerk "Mola Casanova" - Links umtragen. Zum Umtragen des Kraftwerks entlang des linken Ufers bis unmittelbar vor das Wehr fahren. Dort befindet sich eine Ausstiegsstelle. Das Hindernis lässt sich kurz und einfach übers linke Ufer umtragen. Bei höheren Wasserständen ist die Umtragung etwas länger, vor allem der Einstieg ist dann sehr mühsam. Rechts Abzweigung des Kraftwerkskanals.
km 319,7 - Straßenbrücke
km 314,7 - Straßenbrücke SS728
km 307,4 - Straßenbrücke
km 301,8 - Straßenbrücke, rechts und links der Ort Ponte Pattoli.
km 298,9 - Fußgängerbrücke
km 298,4 - Eisenbahnbrücke

km 296,9 - Wehr Villa Pitignano - Links umtragen. Rechts Abzweigung eines Kraftwerkskanals, links befindet sich ein Überlaufwehr. Zum Umtragen des Kraftwerks links bis unmittelbar vor das Wehr fahren. Dort ausbooten und übers linke Ufer umtragen oder bei Niedrigwasser direkt über das trockene Wehr überheben. 300 Meter dahinter mündet der Kraftwerkskanal, bis dahin eventuell treideln erforderlich.
km 296,6 - Rechts Mündung des Kraftwerkskanals, Steinbarriere im Fluss, bei Niedrigwasser eventuell treideln erforderlich.
km 295,4 - Fußgängerbrücke
km 295,2 - Katarakt Ponte
Felcino, WW St. II, ganz rechts fahrbar.
km 295 - Straßenbrücke, links & rechts der Ort Ponte Felcino.
km 294 - Straßenbrücke
km 293,4 - Katarakt, Mitte über Durchlass fahrbar.

km 292,7 - Sohlschwelle Pretola - Rechts zur Besichtigung anlanden. Eine Befahrung des Wehres ist nicht ratsam, da sich auf der gesamten Breite Holzpfähle befinden. Das Hindernis lässt sich einfach auf der rechten Seite über einen trockenen Pfeiler überheben. Einst befand sich auf der rechten Seite des Wehres eine Mühle. Diese ist mittlerweile aufgelassen.
km 291,9 - Fußgängerbrücke, Katarakt Ponte
Vallecepi, WW St. II, ganz rechts fahrbar.
km 291,1 - Straßenbrücke, links der Ort Ponte Valleceppi, Supermarkt.

km 290,9 - Sohlschwelle Ponte Vallecepi - Rechts oder links zur Besichtigung anlanden. Eine Befahrung des Wehres ist nicht ratsam, da sich auf der gesamten Breite Steine und Holzpfähle befinden. Auch bei höheren Wasserständen ist es nicht befahrbar. Das Hindernis lässt sich einfach rechts oder links über die trocken liegenden Steine überheben.
km 290,7 - Sohlschwelle,
links fahrbar, es beginnt der Rückstau des folgenden Kraftwerks.
km 285,7 - Rohrleitungsbrücke & Eisenbahnbrücke

km 285,5 - Kraftwerk Ponte San Giovanni - Links umtragen. Das Hindernis lässt sich mit Bootswagen einfach mit dem folgenden Wehr bei km 285,1 gemeinsam umtragen. Ein Einbooten zwischen den beiden Wehren ist völlig sinnlos. Zur Umtragung links vor dem Kraftwerk ausbooten und mit Bootswagen über die dahinterliegende Brücke den Fluss überqueren. Von dort rechtsufrig hinter dem folgenden Wehr wieder einbooten.
km 285,4 - Straßenbrücke, links
Supermarkt &
Café, rechts der Ort Ponte San Giovanni.

km 285,3 - Wehr Ponte San Giovanni - Rechts umtragen. Das Hindernis lässt sich mit Bootswagen einfach mit dem davor liegenden Kraftwerk bei km 285,3 in einem umtragen. Ein Einbooten zwischen den beiden Wehren ist völlig sinnlos. Zur Umtragung links vor dem ersten Kraftwerk ausbooten und mit Bootswagen über die dahinterliegende Brücke den Fluss überqueren. Von dort rechtsufrig hinter dem Wehr wieder einbooten. Nach einem Bericht vom Jänner 2026 war die Einstiegsstelle zugewachsen und das Wehr musste überklettert werden.
km 285 - Straßenbrücke E45/SS3bis
km 284,8 - Katarakt,
bestehend aus zwei aufeinander folgenden Stufen. Erste Stufe rechts, zweite Stufe links fahren. Es folgen Schwälle und Stromschnellen bis zur nächsten Brücke.
km 282,9 - Rohrleitungsbrücke

km 276,3 - Straßenbrücke SP403, darunter Brückenwehr "Rapida di Torgiano" - Links zur Besichtigung anlanden. Das Wehr ist für fortgeschrittene Paddler in der Mitte fahrbar, allerdings mit schwierigen Strömungen und heftigem Schwall, je nach Wasserstand bis WW St. III. Im Zweifelsfall übers linke Ufer umtragen.
km 273 - Fußgängerbrücke, links der Ort Torgiano.
km 272,5 - Links Mündung des Chiascio, 77 Kilometer langer Nebenfluss.
km 271,3 - Straßenbrücke, rechts der Ort Fornaci, links der Ort Ponte Nuovo.

km 271 - Straßenbrücke E45/SS3bis, darunter Sohlschwelle Ponte Nuovo. - Links zur Besichtigung anlanden. Eine Befahrung der Sohlschwelle ist zwar möglich aber nicht ratsam, da sich auf der gesamten Breite knapp überspülte Steine befinden. Im Zweifelsfall auf der linken Seite treideln, bzw. umtragen.
km 265,3 - Straßenbrücke, links die Stadt Deruta in 1 km Entfernung.
km 259,2 - Straßenbrücke, links der Ort Casalina.
km 254,6 - Straßenbrücke SP375 & Rohrleitungsbrücke, links der Ort Collepepe.
km 252,7 - Rechts Mündung des Nestore, 42 Kilometer langer Nebenfluss.
km 243,6 - Rohrleitungsbrücke
km 239,1 - Eisenbahnbrücke
km 238,2 - Rohrleitungsbrücke
km 236,9 - Straßenbrücke SR397

km 236,1 - Wehr Montemolino - Rechts zur Besichtigung anlanden. Das Kraftwerk besteht aus einem Überlaufwehr auf der rechten Seite und einem links abzweigenden Kraftwerkskanal. Das Schrägwehr lässt sich, falls es trocken liegt, leicht überheben. Alternativ kann es auch übers rechte Ufer umtragen werden. Hinter dem Wehr führt der Fluss auf ein paar hundert Metern wenig Wasser, hier muss eventuell getreidelt werden bis der Kraftwerkskanal wieder mündet. Bei höheren Wasserständen kann die Umtragung mühsam sein, da das rechte Ufer verwachsen ist.
km 231 - Straßenbrücke SS448, darunter kleine Stufe, fahrbar.
km 230,8 - Fußgängerbrücke, links der Ort Ponterio, Einkaufsmöglichkeiten, jedoch nur mit Kletterstrapazen zu erreichen.
km 226,3 - Straßenbrücke SS79bis, links der Ort Pontecuti, Café an der Brücke. Möchte man in den Ort gehen, rechts vor der Brücke anlanden.

km 226,1 - Katarakt und heftiger Schwall, "Rapida di Pontecuti" - Rechts zur Besichtigung anlanden. Bei der Rapida di Pontecuti handelt es sich um eine heftige Stromschnelle mit hohen Wellen, je nach Wasserstand bis WW St. III. Die Stromschnelle ist auf der linken Seite im Schwall fahrbar. Im Zweifelsfall lässt sie sich auch übers rechte Ufer umtragen.
km 225,2 - Fußgängerbrücke

km 223,3 - Abfall mit Walze - Rechts zur Besichtigung anlanden. Es handelt sich hierbei um eine nicht ungefährliche Stelle, die ich mit WW St. III bewerte. Bei unserer Befahrung bin ich mit voll belandenem Boot in dieser Walze hängen geblieben. Erst nach mehreren Sekunden konnte ich mich aus meinem Boot befreien, welches in der Walze gefangen war. Im Zweifelsfall übers rechte Ufer umtragen. Bei höheren Wasserständen ist die Stelle möglicherweise im Rückstau des Stausees verschwunden und stellt keine Gefahr dar.
km 222,7 - Straßenbrücke SS448, letzte Ausstiegsstelle vor dem Stausee.
km 214,5 - Beginn des Stausees, der strömungslose Tiber verbreitert sich zum Lago di Corbara.

km 208,8 - Staumauer Lago di Corbara, rechts der Ort Corbara. Ein Ausbooten an der Staumauer ist nicht ganz einfach, da sich die Straße mehrere Meter oberhalb des Flusses befindet. Potentielle Ausstiegsstellen sind auf meiner Karte zu finden. Es ist durchaus sinnvoll die Befahrung des Tibers hier zu beenden. Hinter der Staumauer führt der Fluss auf einer Strecke von 10,3 Kilometern wenig Wasser. Eine Befahrung ist zwar möglich, es muss jedoch häufig getreidelt werden.
km 208,6 - Straßenbrücke unterhalb des Stausees. Auf seinem weiteren Weg nach Rom ist der Tiber auf weiten Strecken reguliert. Außerdem folgen zahlreiche weitere Stauseen die mühsam zu umtragen sind. Laut Auskunft einiger italienischer Kameraden gibt es zudem Befahrungsverbote aus Naturschutzgründen. Eine Weiterfahrt ist also nur Abenteurern und Enthusiasten zu empfehlen. Ich selbst bin den Tiber erst wieder ab Rom gepaddelt und kenne die Strecke nur von den Satellitenbildern. Über Fahrtberichte freue ich mich sehr.
Achtung! Ab hier bin ich den Tiber noch nicht gepaddelt. Die folgende Beschreibung beruht auf Recherchen.
km 205,8 - Autobahnbrücke A1/E45
km 205,3 - Rechts Mündung des Paglia, 86 Kilometer langer Nebenfluss.
km 204,1 - Straßenbrücke SS205
km 201,2 - Katarakt
km 199,9 - Autobahnbrücke A1/E45, davor große Steine.
km 198,9 - Straßenbrücke
km 198,4 - Links Mündung des Kraftwerkskanals vom Corbara Staudamm.
km 195,7 - Eisenbahnbrücke
km 190,5 - Kraftwerk Alviano
km 189,9 - Straßenbrücke SP11
km 184,3 - Eisenbahnbrücke
km 181,1 - Autobahnbrücke A1/E45
km 180,8 - Eisenbahnbrücke
km 179,5 - Straßenbrücke SP11
km 174,3 - Eisenbahnbrücke
km 174,1 - Eisenbahnbrücke
km 173,9 - Autobahnbrücke A1/E45
km 169,9 - Autobahnbrücke A1/E45
km 167,5 - Reste einer ehemaligen Brücke.
km 166,5 - Straßenbrücke SP59, rechts der Ort "Orte".
km 165 - Straßenbrücke SS675
km 163,2 - Eisenbahnbrücke
km 162,8 - Links Mündung des Nera.
km 158,5 - Autobahnbrücke A1/E45
km 154,1 - Autobahnbrücke A1/E45
km 149,3 - Wehr Ponte Felice - Rechts Abzweigung eines Kraftwerkskanals, danach auf 6,6 Kilometern sehr wenig Wasser im Flussbett.
km 142,7 - Rechts Mündung des Kraftwerkskanals.
km 140,7 - Straßenbrücke SS3 "Ponte Felice", darunter Stromschnelle.
km 134,7 - 2 x Eisenbahnbrücke
km 132,9 - Rechts Mündung des Treja.
km 131,4 - Eisenbahnbrücke
km 131,1 - Autobahnbrücke A1/E45
km 124,3 - Straßenbrücke
km 113,6 - Links die Bahnstation Gavignano Sabino.
km 109,1 - Links der Ort Poggio Mirteto Scalo.
km 108,8 - Rohrleitungsbrücke
km 107,9 - Straßenbrücke SP15a, links davor Kanubasis.
km 99,4 - Kraftwerk Nazzano
km 98,5 - Wehr - Rechts umtragen oder über trockene Steine überheben.
km 92,3 - Straßenbrücke SS4
km 85,2 - Autobahnbrücke A1/E35
km 82 - Straßenbrücke SP18a
km 80,4 - Straßenbrücke, links großes Gewerbegebiet.
km 67,3 - Autobahnbrücke A1/E35
km 67,1 - Eisenbahnbrücke
km 60,4 - Rechts "Tiber Camping Roma", leider mittlerweile aufgelassen.
km 57 - Rechts Mündung eines kleinen Nebenflusses.
km 55,9 - Autobahnbrücke A90, davor Kraftwerk Castel
Giubileo - Links umtragen.
km 55,6 - Pfeiler und Reste einer alten Brücke.
km 53,1 - Rohrleitungsbrücke "Ponte Giallo"
km 51,6 - Straßenbrücke "Ponte Canale"
km 50,1 - Rechts die Station "Due Ponti", günstig gelegen nahe am Tiber. Eine gute Einstiegsstelle zu
finden ist nicht ganz einfach aber möglich. Am Fluss nach Anglerwegen und Trampelpfaden Ausschau halten.
km 47,9 - Links Mündung des Aniene, 110 Kilometer langer Nebenfluss . Bei Tivoli bildet er die berühmten Wasserfälle der Villa Gregoriana.
km 47,6 - Eisenbahnbrücke
km 46,6 - Straßenbrücke, "Ponte Tor di Quinto" Beginn des Stadtgebietes von Rom.
km 44,7 - Pfeiler einer abgetragenen Brücke.
km 44,5 - Straßenbrücke "Ponte Flaminio"

km 44,1 - Fußgängerbrücke "Ponte Milvio" (Milvische Brücke), kurz dahinter stehende Welle im Fluss. - Rechts zur Besichtigung anlanden. Hinter der Ponte Milvio gibt es eine Stromschnelle in Form einer stehenden Welle, welche nicht zu unterschätzen ist. Diese kann vom rechten Ufer aus besichtigt werden. Die Welle ist fahrbar, allerdings mit beachtlichem Schwall. Je nach Wasserstand gibt es an verschiedenen Stellen einfache Durchfahrten, wo man sich bequem an den hohen Wellen vorbei schummeln kann. In unserem Fall war dies ganz rechts möglich.
km 43,4 - Straßenbrücke "Ponte Duca d’Aosta"
km 42,9 - Fußgängerbrücke "Ponte della Musica Armando Trovajoli"
km 41,5 - Straßenbrücke "Ponte del Risorgimento"
km 41 - Straßenbrücke "Ponte Giacomo Matteotti"
km 40,8 - Straßenbrücke "Ponte Pietro Nenni"
km 40,5 - Straßenbrücke "Ponte Regina Margherita"
km 39,9 - Straßenbrücke "Ponte Cavour"
km 39,5 - Straßenbrücke "Ponte Umberto I"
km 39,1 - Fußgängerbrücke "Ponte Sant'Angelo" (Engelsbrücke)
km 38,9 - Straßenbrücke "Ponte Vittorio Emanuele II"
km 38,8 - Straßenbrücke "Ponte Principe Amedeo Savoia Aosta"
km 38,3 - Straßenbrücke "Ponte Giuseppe Mazzini"
km 37,7 - Fußgängerbrücke "Ponte Sisto"

km 37,6 - Straßenbrücke "Ponte Garibaldi", dahinter die Tiberinsel "Isola Tiberina". Unbedingt links vor der Straßenbrücke an den Treppen anlanden, um die Wehre an der Tiberinsel zu besichtigen. Im rechten Arm der Tiberinsel befindet sich die Sohlstufe Ponte Cestio mit absolut tödlichem Rücklauf, welche vom Wasser aus kaum zu erkennen ist. Daher keinesfalls in den rechten Arm einfahren!

Im linken Arm der Tiberinsel befindet sich unmittelbar nach der Einfahrt das Wehr Ponte Garibaldi. Dieses ist je nach Wasserstand unterschiedlich zu bewerten und muss in jedem Fall besichtig werden. Auf den linken beiden Dritteln befindet sich eine gefährliche Walze. Rechts gibt es eine Durchfahrt, welche jedoch von Steinen durchsetzt ist. Ich rate in jedem Fall von einer Befahrung des Wehres ab. Es bietet sich durchaus an, die Stadtdurchfahrt an der Tiberinsel zu beenden. Möchte man weiterfahren, kann das Wehr linksufrig umtragen werden.

km 37,3 - Fußgängerbrücke "Ponte Fabricio" (Linker Tiberarm) darunter befinden sich Schwälle in beiden Bögen der Brücke. Die Stromschnellen lassen sich gemeinsam mit dem Wehr bei km 37,6 in einem besichtigen und gegebenenfalls umtragen. Der Einstieg dahinter ist auf Grund der befestigten Ufer etwas umständlich.
km 37 - Brückenpfeiler der verfallenen Pons Aemilius & Straßenbrücke "Ponte Palatino", Ende der Isola Tiberina, Zusammenfluss der beiden Tiberarme. Ab hier bis zur
Mündung regulierter Flusslauf und keine wassertechnischen Schwierigkeiten mehr.
km 36,1 - Straßenbrücke "Ponte Sublicio"
km 35,1 - Straßenbrücke "Ponte Testaccio"
km 34,8 - 2 x Eisenbahnbrücke
km 34,7 - Straßenbrücke "Ponte dell'industria"
km 34,3 - Straßenbrücke "Ponte della Scienza"
km 32,9 - Straßenbrücke "Ponte Guglielmo Marconi"
km 28,9 - Autobahnbrücke A91
km 25,4 - Fußgängerbrücke
km 24,6 - Fußgängerbrücke, Ende des Stadtgebiets von Rom.
km 22,2 - Autobahnbrücke A90
km 19,5 - Links Schiffswerft.
km 14,8 - Rechts Mündung eines Kanals.
km 7,3 - Rechts Abzweigung eines alternativen Mündungsarms, dieser führt in die Stadt Fiumicino und mündet dort ins Meer. Er ist ist 5,3 Kilometer lang.
km 4,1 - Straßenbrücke SR296
km 3,4 - Beginn der 1,3 km langen Insel "Isola Sacra."
km 2,1 - Ende der Insel, rechts diverse Marinas.
km 0 - Mündung ins Tyrrhenische Meer, links Idroscalo, rechts Lido del Faro.
Fluss zuletzt gepaddelt im April 2017. Beschreibung zuletzt bearbeitet am 30.01.2026