Flussbeschreibung der Donau in Ungarn

Informationen für Kanuten & Paddler

Die Donau ist nach der Wolga, der zweitgrößte Fluss Europas. In diesem Flussführer wird lediglich der slowakisch ungarische Abschnitt von Hainburg bis Mohács behandelt. Unmittelbar hinter der österreichisch-slowakischen Grenze, passiert die Donau die slowakische Hauptstadt Bratislava. In der Nähe von Bratislava zweigt am linken Ufer ein Seitenarm, die Malý Dunaj, von der Donau ab.

 

In Čunovo, dem südlichsten Stadtteil Bratislavas an der ungarischen Grenze, teilt sich die Donau erneut. Der Hauptarm bildet die weitere slowakisch-ungarische Staatsgrenze. Der südliche Arm namens Mosoni Duna durchfließt kurz nach seiner Abtrennung vom Hauptarm ausschließlich ungarisches Territorium. Östlich von Győr fließt die Mosoni Duna wieder in den Hauptarm.

 

Nahe der Einmündung des Ipeľ (Ipoly) verlässt die Donau bei Szob die Staatsgrenze und ist nun an beiden Ufern ungarisch. Ab dem Donauknie bei Visegrád strebt die Donau bis zur ungarischen Grenze südwärts.

 

Nach ungefähr 40 Kilometern durchfließt die Donau Budapest, die Hauptstadt Ungarns. Zugleich verlässt die Donau an dieser Stelle das ungarische Mittelgebirge und markiert ab hier die westliche Grenze der Großen Ungarischen Tiefebene. Nachdem sie zahlreiche kleinere Städte wie Dunaújváros, Paks & Baja passiert hat, verlässt sie kurz hinter Mohács das ungarische Staatsgebiet.


Flusskarte der Donau in Slowakei & Ungarn

Hinweise zur Verwendung der Karte

Mit einem Klick auf das Google Icon rechts, könnt ihr eine von mir erstellte Flusskarte der Donau in der Slowakei & Ungarn aufrufen. Diese Karte ist digital und basiert auf Google Maps. Darauf könnt ihr euch den Flussverlauf im Detail ansehen, sowie Wehre und Umtragungswege aus der Vogelperspektive betrachten. Sämtliche der in der Kilometrierung erwähnte Hindernisse sind in der Karte eingezeichnet. Die Umtragungswege sind als grüne Linien markiert. Sollte euch auffallen dass die Karte Fehler enthält, schreibt mir eine Nachricht und ich werde sie korrigieren.


Wo setze ich am besten ein?

Infos zu Einstiegsstellen und Anreise

Start einer Tour in Hainburg
Start einer Tour in Hainburg

Als Startpunkt einer Fahrt auf der ungarisch-slowakischen Donau bietet sich die Stadt Hainburg, an der Slowakisch-Österreichischen Grenze an. Der Bahnhof von Hainburg befindet sich unmittelbar am Fluss. Im städtischen Hafen kann über eine Rampe bequem in die Donau eingebootet  werden, ein großer Supermarkt befindet sich in Marschweite. Die slowakisch-ungarische Donau wird auf weiten Strecken vom Zug begleitet. So kann man in den meisten am Fluss gelegenen Städten eine Befahrung beginnen.


Wie weit kann ich fahren?

Infos zu Ausstiegsstellen und Heimreise

Ende einer Fahrt in Mohács
Ende einer Fahrt in Mohács

Die slowakisch-ungarische Donau kann auf ihrer gesamten Länge von 440,2 Kilometern bepaddelt werden. Letztmögliche Ausstiegsstelle zur Beendigung einer Fahrt auf ungarischen Staatsgebiet ist die Stadt Mohács. Auch dort befindet sich der Bahnhof günstig gelegen fast unmittelbar am Fluss. Wer nach Kroatien bzw. Serbien weiter fahren möchte muss sich in Mohács bei der ungarischen Grenzpolizei abmelden. Genaue Infos dazu findet ihr in der Kilometrierung. Die slowakisch-ungarische Donau wird auf weiten Strecken vom Zug begleitet. So kann man in den meisten am Fluss gelegenen Städten eine Befahrung beenden.


Worauf muss ich acht geben?

Infos zu Gefahren und Hindernissen

Umtragung am Wehr Čunovo
Umtragung am Wehr Čunovo

Die ungarische Donau besteht ausschließlich aus Zahmwasser, bringt jedoch sämtliche Tücken eines Großflusses mit sich. Vor allem die Schifffahrt auf der Donau ist abschnittsweise recht lästig. Zwischen Wien und Bratislava sollte man sich vor allem vor dem Twin-City-Liner Schnellboot in Acht nehmen. Dieses ist leicht an seinem gelben Blinklicht zu erkennen. Taucht der Liner am Horizont auf, ist er auch gegen die Strömung in wenigen Sekunden auf gleicher Höhe. Da sich dieses Ungetüm nicht immer an die Fahrrinne hält, ist man fast nirgends vor ihm sicher. Im Umgang mit der Schiffahrt ist es sinnvoll sich möglichst defensiv zu verhalten, die Flussmitte zu meiden und sich grob am Ufer bzw. am Rand der Fahrrinne zu halten. Diese wird durch Bojen in Form von Metalltonnen markiert.

 

Abgesehen vom Wehr Čunovo und dem folgenden Steinwurfwehr bei Dunakiliti, gibt es auf der slowakisch-ungarischen Donau keine Staustufen. Diese beiden Hindernisse sind kurz und einfach zu umtragen und werden in der Kilometrierung unterhalb ausführlich behandelt.


Wo kann ich zelten & einkaufen?

Infos zu Zelt- und Einkaufsmöglichkeiten

Camp vor dem Szentendre Arm
Camp vor dem Szentendre Arm

In Ungarn ist es Paddlern erlaubt an den Flüssen zu Campen. Obwohl auch hier die Donau auf weiten Strecken mit Steinschüttungen befestigt ist, finden sich immer wieder schöne Plätze zum Wildzelten. Auch Campingplätze sind in regelmäßigen Abständen vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten gibt es in allen größeren Orten und Städten, auch in kleinen Dörfern gibt es häufig ein Lebensmittelgeschäft. Ein weitere Anhaltspunkt für Paddler sind die Autofähren. Stößt man auf eine Fähre gibt es häufig eine Gaststätte an einem der beiden Ufer.


Kilometrierung der slowak. & ungar. Donau

Von Hainburg bis Mohács (437 km) Zahmwasser

km 1883,5 - Rechts Einfahrt zum Hafen von Hainburg mit Rampe zum Ein- & Ausstieg. Guter Punkt zum Start einer Donaufahrt. Der Bahnhof Hainburg & ein Supermarkt befinden sich wenige 100 m vom Hafen entfernt.

km 1881,2 - Links Mündung des Rußbaches, empfehlenswerter Kleinfluss.

km 1880,3 - Links Mündung der March, beliebter Wanderfluss. Ruine Devin oberhalb der Donau

km 1873,3 - Grenze zwischen Österreich und der Slowakei, ab hier sind beide Ufer slowakisch.

km 1871,3 - Autobahnbrücke E65, Beginn des Stadtgebietes von Bratislava.

km 1869,3 - Rechts vor der Brücke glitschiger Anleger des Kanuclubs "Vodácky klub Dunajčík", Übernachtung möglich aber sehr schlechter Ausstieg.

km 1869,1 - Straßenbrücke "Most SNP" links die Altstadt von Bratislava mit Burg.

km 1868,2 - Eisenbahn & Straßenbrücke "Starý most"

km 1867,4 - Straßenbrücke "Most Apollo"

km 1866,4 - Straßenbrücke E58 & Eisenbahnbrücke, links dahinter großer Hafen.

Abzweig der Malý Dunaj
Abzweig der Malý Dunaj

km 1865,5 - Links Hafen und Abzweigung der Malý Dunaj vom Hauptstrom der Donau über Wehr Malé Pálenisko. Möchte man über die Malý Dunaj weiter paddeln muss über Land in eben diese umgesetzt werden. Dazu bootet man rechts unmittelbar vor dem Sperrwerk aus. Die Malý Dunaj ist eine empfehlenswerte Alternative zum Hauptstrom und wird in einer eigenen Beschreibung behandelt.

km 1862,2 - Rechts Mündung eines Nebenarmes, dieser führt zu einem Schotterwerk.

km 1859 - Rechts Abzw. zu einem Altarm mit schwimmenden Wochenendhäusern.

km 1857,5 - Links Abzweigung zu einem Staubereich.

km 1854,4 - Die Donau verbreitert sich zum Stausee Čunovo. Möchte man zur Mosoni Donau umsetzen hält man sich nun scharf rechts und paddelt am rechten Ufer entlang bis zum Wehr Mošonské rameno. Möchte man zur alten Donau umsetzen folgt man weiter der Fahrrinne bis zur Ausstiegsstelle am Wehr Čunovo.

Wehr Čunovo
Wehr Čunovo

km 1852Wehr Čunovo - Links umtragen. Dazu fährt man auf der linken Seite beim Danubiana Meulensteen Kunstmuseum am Wehr vorbei und in den Kanal für die Großschiffahrt ein. 400 m nach dem Museum existiert rechtsufrig eine Rampe. Dort kann am ausbooten und mit Bootswagen 350 m über den Damm ins alte Flussbett der Donau übersetzen. Der Kanal für die Großschifffahrt ist eintönig, auf Grund von steilen Ufern nicht ungefährlich und darf auch nur bis zu einem gewissen Punkt befahren werden.

Abzweig der Mosoni Donau
Abzweig der Mosoni Donau

Auf der rechten Seite des Wehres von Čunovo befindet sich das Wehr Mošonské Rameno. Über dieses zweigt die Mosoni Donau vom Hauptstrom der Donau ab. Bei ihr handelt es sich um einen 120 Kilometer langen Nebenarm der ausschließlich durch Ungarn verläuft. Sie mündet bei km 1794 wieder zurück in den Hauptstrom. Es ist möglich am Wehr Mošonské Rameno auszubooten und in die Mosoni Donau über zu setzen. Die Mosoni Donau ist eine empfehlenswerte Alternative zum Hauptstrom und wird in einer eigenen Beschreibung behandelt.

km 1851,2 - Links Einstiegsstelle in die alte Donau unterhalb des Wehrs Čunovo.

km 1845,9 - Rechts Abzweigung des Lábányi Armes des über Steinwurfwehr.

km 1845,4 - Rechts Abzweigung des Csákányi Armes über Steinwurfwehr.

km 1843,2 - Flussteilung, linken Arm nehmen. Im rechten Arm befindet sich das nie in Betrieb gegangene Kraftwerk Dunakiliti.

Steinwurfwehr Dunakiliti
Steinwurfwehr Dunakiliti

km 1843Steinwurfwehr Dunakiliti - Links umtragen. Das Hindernis lässt sich über komfortablen Weg bequem mittels Bootswagen umkarren. Rampen zum Ein- und Ausstieg. Die Donau durchfließt nun bis zur Mündung des Schifffahrtskanals der Staustufe Gabčíkovo eine sehr einsame Gegend. Zahlreiche Altarme und dichte Auwälder. Der Fluss bildet von nun an die Grenze zwischen der Slowakei (links) und Ungarn (rechts).

km 1840,7 - Rechts Mündung des Arms von der Staustufe Dunakiliti.

km 1832,3 - Rechts Mündung des Barkási Armes.

km 1825,2 - Rechts Betonrampe des Ortes Lipót & Biwakplatz. Der Ort liegt 3 Kilometer landeinwärts.

km 1819,7 - Links Betonrampe des Ortes Gabčikovo und Einkehrmöglichkeit.

km 1816,2 - Rechts Mündung des Ásványi Armes.

km 1811 - Links Mündung des Schifffahrtskanals der Staustufe Gabčíkovo & Rückführung des abgeleiteten Wassers. Links nach der Mündung der Ort Sap, jedoch keine Ausstiegsmöglichkeit.

km 1810,2 - Rechts schöne Zeltplätze auf Kiesbänken.

km 1809,6 - Rechts Mündung des Bagaméri Armes.

km 1806,4 - Straßenbrücke 14 / E575

km 1805,6 - Links Einfahrt zu einem Altarm. Paddelt man diesen 800 m bergauf erreicht man den Ort Medveďov, jedoch nicht lohnenswert.

km 1802 - Rechts Betonrampe & der Ort Nagybajcs, vom Fluss aus nicht zu sehen.

km 1794 - Rechts Mündung der Mosoni Donau.

km 1793 - Links Kiesverladewerk.

km 1791 - Rechts der Ort Gönyű, Anlandemöglichkeit an Sandstrand am Ortsbeginn, im Ort Einkaufsmöglichkeit.

km 1785 - Rechts Prallwand mit schönen Zeltplätzen.

km 1776,8 - Rechts Häuser des Ortes Ács, der Ort selbst liegt 4 km vom Fluss entfernt.

km 1770,4 - Eisenbahnbrücke, davor befand sich im Juni 2018 eine Baustelle.

km 1769,8 - Rechts die Festung Monostori Erőd, diese wurde von 1850 - 1871 errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie von den Sowjets als Munitionslager ausgebaut, heute ist sie als Museum frei zugänglich.

km 1768,8 - Rechts Sandstrand und Rampe, beste Möglichkeit um in Komárom anzulanden. Der Bhf. befindet sich unmittelbar am Fluss.

km 1767,8 - Straßenbrücke, rechts die Stadt Komárom. Links die Stadt Komárno. Die Stadt ist geteilt, die rechte Hälfte liegt in Ungarn, die linke Hälfte inkl. des historischen Zentrums in der Slowakei. Sie bildet das kulturelle Zentrum der ungarischen Minderheit in der Slowakei.

km 1767 - Links Einfahrt zum Hafen von Komárno. Paddelt man darin 700 m bergauf, findet man links einige Rampen und einen Anleger für Sportboote. Möchte man das slowakische Zentrum von Komárno besichtigen, muss man in den Hafen einfahren. Es gibt keine anderen Ausstiegsstellen.

km 1766 - Links Mündung der Váh (Waag) & über diese auch der Malý Dunaj. Die Waag ist ein 400 km langer Nebenfluss der Donau & der längste Fluss der Slowakei. Sie ist stark reguliert und für Flusswanderer uninteressant.

km 1762,5 - Rechts Einfahrt in den Altarm des Ortes Szőny. Paddelt man diesen 800 m flussaufwärts, erreicht man eine gute Ausstiegsstelle unmittelbar am Bhf. Szőny.

km 1760,3 - Links Anleger des Ortes Iza, im Ort Einkaufsmöglichkeit.

km 1758 - Rechts der Ort Almásfüzitő. Hier befand sich das Kastell Almásfüzitő, ein römisches Militärlager, dessen Besatzung für Sicherungs- und Überwachungsaufgaben am Limes Pannonicus entlang der Donau zuständig war. Die Donau bildete damals die Nordgrenze des römischen Reiches. Das Areal wurde industriell genutzt, anschließend durch giftigen Rotschlamm verseucht und ist seither nicht mehr zugänglich.

km 1751,9 - Rechts Kirche des Ortes Dunaalmás & Einkehrmöglichkeit.

km 1749,9 - Rechts Abzweigung eines Altarms über Steinbarriere, hinter dem Altarm der Ort Neszmély.

km 1748 - Links der Ort Radvaň nad Dunajom gute Ausstiegsstelle über Sandstrand Einkehrmöglichkeiten.

km 1745 - Links der Ort Moča, vom Fluss aus schlecht erreichbar.

km 1744 - Links Steinbarriere und Insel, rechts halten. Rechts Mündung eine Altarms. Paddelt man diesen 2 km flussaufwärts erreicht man den Campingplatz "Eden Camp Site."

km 1743,1 - Rechts der Ort Süttő, bekannt für die nahe gelegenen Kalksteinbrüche. Ausstiegsmöglichkeit am Sandstrand auf der Höhe der Kirche. Es führt ein Weg hinauf zur Straße, im Ort Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten.

km 1740 - Links der Ort Kravany nad Dunajom.

km 1738,8 - Rechts die Kleinstadt Lábatlan, danach Industriegebiet.

km 1734 - Links Insel, durch einen Steindamm vom Festland getrennt. Rechts fahren, schmale Schifffahrtsrinne. Rechts die Stadt Nyergesújfalu mit Bahnhof und Supermarkt.

km 1721,6 - Rechts Rampe einer ehemaligen Fähre, links Industriegebiet.

km 1721 - Rechts Abzweigung eines Donauarmes, dieser führt ins Zentrum der Stadt Esztergom und mündet bei km 1718,4 wieder in die Donau.

km 1719,4 - Rechts Anleger & Rampe des Ruderclubs von Esztergom. Beim Ruderverein kann gezeltet werden. Tel. Nr.: +36-20-9431092 / Mail: esztehe (ät) to-online.hu

km 1719,2 - Rechts Campingplatz "Gran Camping."

km 1718,7 - Straßenbrücke, rechts die Stadt Esztergom mit 30.000 Ew; eine der ältesten Städte des Landes. Bis ins 13. Jhdt. war sie die Haupstadt Ungarns. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten & Bhf. Am linken Ufer die slowakische Industriestadt Štúrovo.

km 1718,5 - Rechts Mündung des bei km 1721 abgezweigen Nebenarmes.

km 1716 - Links Mündung des Hron, ehemals schöner Wanderfluss, in jüngster Zeit jedoch abschnittsweise reguliert und mit Kraftwerken verbaut worden. An der Mündung findet man schöne Zeltplätze.

km 1713 - Große Insel in Flussmitte, links halten.

km 1708,2 - Links Mündung des Ipoly, 230 Kilometer langer Nebenfluss. Weitläufig reguliert und für Flusswanderer uninteressant. Die Donau verlässt die Slowakei endgültig. Ab nun sind beide Ufer ungarisch.

km 1707,1 - Fähre, links die Kleinstadt Szob mit Einkehrmöglichkeit, Bahnhof und Campingplatz "Ipolykapu Kemping" unmittelbar an der Fähre.

km 1703,4 - Links der Ort Zebegény mit Bahnstation, rechts der Ort Dunapart.

km 1699,5 - Rechts der Ort Dömös mit Campingplatz "Dömös Camping" (150 m vom Fluss entfernt) & Einkaufsmöglichkeit.

km 1694,6 - Fähre, rechts die Kleinstadt Visegrád mit Festung & Campingplatz "Kék Duna Kemping," jedoch kein direkter Zugang vom Fluss. Die Stadt ist Namensgeber der Visegrád-Gruppe, eines Bündnisses der Staaten Slowakei, Polen, Tschechien und Ungarn. Links die Stadt Nagymaros. Ausstiegsmöglichkeiten beiderseits an der Fähre.

km 1693 - Links der Campingplatz "Sólyom-Kemping."

km 1691,8 - Rechts Abzweigung des Szentendre Donauarms, er hat eine eigene Kilometrierung, siehe weiter unten am Ende der Beschreibung. Der Szentendre Arm ist 31,5 km lang und bietet eine lohnenswerte Alternative zum Hauptfluss. Am Wochenende sollte man ihn jedoch eher meiden. Dann sehr lästiger Verkehr mit Motorbooten.

km 1689,2 - Links der Ort Kismaros mit Bhf.

km 1688 - Links der Ort Verőcemit Bhf.

km 1679,2 - Fähre, links die sehenswerte Stadt Vác mit 34.000 Ew. 

km 1674,1 - Links Einfahrt zum Hafen der Kleinstadt Sződliget.

km 1672 - Rechts der Ort Surány.

km 1668,5 - Fähre, rechts der Ort Szigetmonostor, rechts die langgezogene Stadt Göd.

km 1666,8 - Insel "Szürkő-sziget" mit Wochenendhäusern.

km 1665,7 - Fähre, links die Stadt Dunakeszi mit 40.000 Ew; rechts der Ort Horány.

km 1659,8 - Autobahnbrücke

km 1658 - Rechts Einfahrt zu einem Hafen.

km 1657,4 - Rechts Mündung des Szentendre Armes, Ende der Szentendre Insel. Beginn des Stadtgebietes von Budapest. Am rechten Ufer zahlreiche Wassersportvereine. Budapest ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Ungarns. Mit über 1,7 Millionen Einwohnern ist Budapest die zehntgrößte Stadt der Europäischen Union.

km 1654,5 - Eisenbahnbrücke

km 1654,4 - Rechts Abzweigung des Obudai Armes, dieser umfließt die Obudai Insel.

km 1651,5 - Straßenbrücke, "Árpádbrücke", ab hier bis zum Ende des Stadtgebietes unbedingt rechts fahren! Es beginnt die Margareteninsel (ungarisch Margit-sziget). Diese Insel ist 2,5 Kilometer lang, auf ihr befinden sich mehrere Thermalbäder.

km 1651,3 - Rechts Mündung des Obudai Armes.

km 1648,4 - Straßenbrücke "Margaretenbrücke", Ende der Margareteninsel. Hier beginnt das innere Stadtgebiet, weiterhin scharf rechts halten. Anlanden von nun an so gut wie unmöglich.

km 1648 - Links das ungarische Parlamentsgebäude.

km 1647 - Straßenbrücke "Kettenbrücke", älteste und bekannteste der neun Budapester Brücken, rechts der Burgpalast.

km 1646 - Straßenbrücke "Elisabethbrücke", rechts der Gellértberg.

km 1645,3 - Straßenbrücke "Freiheitsbrücke", links die Markthalle. Ab hier ist das Anlanden theoretisch wieder möglich.

km 1644,3 - Straßenbrücke "Petőfibrücke"

km 1643,2 - Straßenbrücke "Rákóczi-Brücke", jüngste der Budapester Donaubrücken. Unmittelbar dahinter Eisenbahnbrücke.

km 1642,4 - Links Abzweigung des Soroksár Armes über Schleuse, 57 Kilometer langer Nebenarm der vor allem Industriegebiete passiert. Auf Grund der Schleusen strömungslos und für Paddler kaum von Interesse.

km 1642 - Rechts Abzweig zum Altwasser "Lágymányosi-öböl", Bucht & Hafen. Freizeitanlagen und Einkehrmöglichkeiten. Es folgt linksufrig ein Industriegebiet mit mehreren Häfen. Rechts halten.

km 1636,9 - Rechts Budafok-Tétény, der zweiundzwanzigste Bezirk von Budapest, Anleger und Rampe.

km 1632,8 - Autobahnbrücke, rechts davor gute Rast & Anlandemöglichkeit.

km 1626,4 - Rechts die Stadt Érd, die moderne Stadt hat 65.000 Ew. und liegt abseits des Flusses. Das historische Zentrum mit der Hamza-Bey-Moschee befindet sich Luftlinie 700 m von der Donau entfernt. Beides ist vom Fluss aus nicht zu sehen.

km 1623 - Fähre, rechts die Stadt Százhalombatta mit Einkaufsmöglichkeiten.

km 1622 - Rechts drei Wassereinläufe des Kraftwerks, es folgt ein großes Industriegebiet am rechten Ufer.

km 1618,4 - Rechts Schiffsanleger des Industriegebiets.

km 1613,5 - Fähre, rechts die Stadt Ercsi mit Einkaufsmöglichkeiten, links Einkehrmöglichkeit.

km 1597,9 - Fähre, rechts der Ort Adony, links der Ort Lórév mit Einkehrmöglichkeit.

km 1591 - Rechts der Ort Kulcs.

km 1587,6 - Rechts Abzweigung eines Nebenarmes der die Rácalmási Insel umfließt.

km 1586 - Links Schleuse zum Soroksár Arm.

km 1582,5 - Rechts Mündung des Nebenarmes.

km 1580,8 - Rechts der Campingplatz "Szalki-sziget" jedoch ohne direkten Zugang zum Wasser.

km 1578,4 - Rechts Einfahrt in einen Altarm. An diesem liegt die Industriestadt Dunaújváros mit 48.000 Ew. Sie ist Sitz einer Universität für Metallurgie und Maschinenbau.

km 1573 - Links der Ort Dunavecse.

km 1571,6 - Straßenbrücke M8

km 1569,5 - Rechts der Ort Kisapostag, links der Ort Apostag.

km 1568,4 - Rechts der Yachtclub Kisapostag.

km 1561 - Rechts der Campingplatz "Kek Duna Kemping", jedoch hoch auf dem Damm gelegen und nur über Treppen zu erreichen.

km 1560,5 - Straßenbrücke 52, rechts die Stadt Dunaföldvár mit Einkehr und Einkaufsmöglichkeiten.

km 1551,5 - Rechts der Ort Bölcske.

km 1546,5 - Links der Ort Harta.

km 1542,5 - Rechts Wochenendhäuser von Hajóállomás, Rampe und Einkehrmöglichkeit.

km 1538 - Links der Ort Ordas.

km 1533,3 - Fähre

km 1531 - Rechts die Stadt Paks, hier befindet sich das einzige Kernkraftwerk Ungarns. Dieses deckt nahezu die Hälfte des gesamten ungarischen Strombedarfs.

km 1530,4 - Rechts Rampe und nahe gelegener Supermarkt, sehr günstig gelegen.

km 1526,7 - Rechts Kühlwassereinlauf des AKWs.

km 1525,9 - Rechts Rückführung des Kühlwassers vom AKW.

km 1524 - Links der Ort Uszód.

km 1519 - Links der Ort Foktö, 500 m vom Fluss entfernt.

km 1516 - Fähre, rechts der Ort Gerjen, links Einkehrmöglichkeit.

km 1507,6 - Fähre, links der Ort Fajsz mit Einkehrmöglichkeit.

km 1498,8 - Straßenbrücke "St. Stefan Brücke", ab hier beginnt der Donau-Drau Nationalpark. Vor allem am rechten Ufer zahlreiche schöne Zeltplätze auf Sandbänken.

km 1497,2 - Rechts Mündung des Sió, dieser entwässert den Plattensee zur Donau.

km 1488 - Rechts Hotel und Abzweigung der Rezéti-Holt-Duna, dieser Altmäander ist etwa 14,7 km lang. Links die Feriensiedlung Dunapart und Einkehrmöglichkeit.

km 1485 - Rechts Mündung der Rezéti-Holt-Duna.

km 1483,4 - Rechts Abzweigung der Vén-Duna, 4,3 Kilometer langer Nebenarm.

km 1480,7 - Rechts Mündung der Vén-Duna.

km 1480,2 - Straßenbrücke 55 & Eisenbahnbrücke, links die Stadt Baja.

km 1478,8 - Links Mündung der Sugovica. Paddelt man diesen Strömungslosen Kanal einen Kilometer bergauf, erreicht man das Zentrum von Baja und den Campingplatz "Ifjúsági Szálló és Kemping."

km 1470,3 - Links Mündung der Kárdár-Duna. Sie ist ein abgetrennter Altarm, der nur bei Hochwasser durchspült wird.

km 1460 - Fähre, rechts der Ort Dunaszekcső mit Einkehrmöglichkeit, links der Ort Dunafalva.

km 1449,3 - Rechts Zoll und Grenzpolizei von Mohács. Möchte man weiter nach Serbien fahren muss man sich hier melden und eine Ausreiseerklärung unterzeichnen. Da das Anlanden hier vor allem für Gruppen sehr ungünstig ist, besteht die Möglichkeit bis zur Rampe bei km 1447,8 weiter zu paddeln und dann zu Fuß zurück zu kehren um die Formalitäten zu erledigen.

km 1447,8 - Rechts Rampe, beste Ausstiegsmöglichkeit in Mohács. Der Bahnhof befindet sich 300 m entfernt. Oberhalb der Rampe befindet sich in 50 m ein Kanuverleih, es kann bei Bedarf auf der Wiese daneben gezeltet werden.

km 1446,9 - Fähre, rechts das Zentrum der Stadt Mohács.

km 1435,2 - Rechts Polizeistation.

km 1433 - Staatsgrenze, die Donau verlässt Ungarn und erreicht Kroatien.


Kilometrierung des Szentendre Arms

Von der Abzweigung bis zur Mündung (31,5 km)

km 1691,8 (Hauptarm) / km 31,5 (Szentendre Arm) - Abzweigung des Szentendre Donauarms vom Hauptstrom. Dieser hat keine durchgehend sichtbaren Kilometertafeln entlang der Ufer. Am Wochenende sollte man diesen Abschnitt eher meiden. An diesen herrscht äußerst lästiger Motorbootverkehr.

km 29,8 - Fähre, links der Ort Kisoroszi, rechts der Ort Szentgyörgypuszta.

km 28 - Rechts der Ort Dunabogdany.

km 20 - Straßenbrücke, rechts der Ort Tahitófalu mit Supermarkt, günstig zum Einkaufen. Links der Ort Tótfalu.

km 16,5 - Fähre, rechts der Ort Leányfalu, links der Ort Pócsmegyer.

km 13 - Fähre, links der Ort Szigetmonostor, rechts Einkehrmöglichkeit.

km 11,5 - Rechts die Pap-Insel mit dem Campingplatz "Pap Island."

km 10 - Rechts die Stadt Szentendre mit 26.000 Ew; bedeutendes Touristenziel mit 7 Kirchen. Ehemalige serbische Enklave, heute Wohnort zahlreicher Künstler. Möchte man die Stadt besichtigen kann man entweder rechts unmittelbar nach den Bootsanlegern an einem kleinen schlammigen Strand anlanden, oder am Ende des Ortes am örtlichen Badestrand an Land gehen.

km 3,8 - Lupa Insel in der Mitte des Flusses, im rechten Arm Fähre. Auf der Insel zahlreiche Wochenendhäuschen.

km 2,6 - Straßenbrücke M0, links dahinter Zeltplätze wenn man am selben Tag nicht mehr durch Budapest fahren möchte.

km 1657,4 (Hauptarm) / km 0 (Szentendre Arm) - Rechts Mündung des Szentendre Armes, Ende der Szentendre Insel. Beginn des Stadtgebietes von Budapest.


Fluss zuletzt gepaddelt im Juni 2018. Beschreibung zuletzt bearbeitet am 17.06.2018

Der Pegel Nagybajcs betrug 200 cm, Gönyű 150 cm, Komarom 200 cm, Esztergom 160 cm

Budapest 215 cm, Dunaújváros 90 cm, Mohács 300 cm.

Pegelübersicht der ungarischen Donau.