Flussbeschreibung der Traun

Informationen für Kanuten & Paddler

Die Traun ist ein sehr abwechslungsreicher Fluss, der von mir in fünf Etappen unterteilt wird. Der frühestmögliche Startpunkt einer Wanderfahrt ist der Ort Obertraun am Hallstättersee. Auf der ersten 17,5 Kilometer langen Etappe von Obertraun bis Lauffen gibt es fünf Hindernisse, die nicht immer leicht zu umtragen sind. Dieser Abschnitt lohnt sich in erster Linie auf Grund des wunderschönen Hallstättersees. Die danach folgenden Wehre sind nicht immer leicht zu umtragen und bei Hochwasser äußerst gefährlich. Für diesen Abschnitt sollte man devinitiv etwas Erfahrung mitbringen.

 

Die zweite etwa 36,5 Kilometer lange Etappe von Lauffen bis Gmunden ist ohne Umtragungen befahrbar und eine sehr empfehlenswerte Wanderstrecke. Hierbei handelt es sich um die letzte völlig frei befahrbare Wanderstrecke der Traun. Der Fluss bietet schnelle Strömung, wunderschöne Bergkulisse und leichtes Wildwasser. Die wassertechnischen Schwierigkeiten betragen jeodch maximal WW St II. Der Traunsee am Ende der Etappe ist landschaftlich äußerst reizvoll, kann bei Gegenwind aber auch sehr mühsam werden. Wer ihn nicht durchpaddeln möchte beendet die Fahrt an der Mündung in Ebensee.

 

Die dritte Etappe ist 14,3 Kilometer lange und führt von Gmunden bis zum Traunfall. Auf dieser kurzen Strecke befinden sich insgesamt 7 Hindernisse, die aufwändig zu umtragen sind. Eine Befahrung dieses Abschnittes ist nur dann sinnvoll wenn man vor hat die gesamte Traun in einem Stück zu befahren. Ist dies der Fall sollte man definitv einen Bootswagen mit sich führen.

 

Die vierte Etappe führt vom Traunfall bis Wels. Der Abschnitt ist 28,3 Kilometer lang wobei insgesamt vier Mal umtragen werden muss. Zu Beginn ist er noch sehr ursprünglich und fast völlig abgeschieden von der Zivilisation. Die Traun durchfließt eine einsame Waldschlucht, welche über weite Strecken nur zu Fuß erreicht werden kann. Ab Lambach ist der Fluss allerdings schon stärker reguliert und daher nicht mehr ganz so idyllisch. Die Strömung zwischen den Wehren ist recht flott, wassertechnisch ist die Traun jedoch relativ einfach. Alle Kanuten die in der Region wohnen, sollten diese Strecke einmal in ihrem Leben gefahren sein.

 

Die fünfte und gleichzeitig letzte Etappe führt von Wels bis zur Donaumündung in Linz. Sie ist 30 Kilometer lang und bringt drei Umtragungen mit sich. Eine Strecke ohne Höhepunkte, die wegen der drei Kraftwerke beinahe strömungslos ist. Die Traun wurde hier sehr stark reguliert und vollständig der Energiegewinnung geopfert. Im Allgemeinen ist dieser Abschnitt wenig interessant, jedoch für Anfänger bestens geeignet. Zum Umtragen der Kraftwerke sollte man unbedingt einen Bootswagen mit sich führen.


Flusskarte der Traun

Hinweise zur Verwendung der Karte

Karte der Traun
Karte der Traun

Mit einem Klick auf das Google Icon rechts, könnt ihr eine von mir erstellte Flusskarte der Traun aufrufen. Diese Karte ist digital und basiert auf Google Maps. Darauf könnt ihr euch den Flussverlauf im Detail ansehen, sowie Wehre und Umtragungswege aus der Vogelperspektive betrachten. Sämtliche der in der Kilometrierung erwähnte Hindernisse sind in der Karte eingezeichnet. Die Umtragungswege sind als grüne Linien markiert. Sollte euch auffallen dass die Karte Fehler enthält, schreibt mir eine Nachricht und ich werde sie korrigieren.


Kilometrierung der Traun

Von Obertraun über Hallstättersee und Traunsee bis zur Mündung in Linz (ca. 127 km) - WW St. I - II

km 127 - Mündung der Koppentraun in den Hallstättersee ab hier wird der Fluss als "Traun" bezeichnet. Rechts der Ort Obertraun, Bahnhof 650 m vom See entfernt, gute Einstiegstelle direkt am Seeufer beim Strandbad. Der Hallstättersee ist ein wunderschöner, weitgehend unverbauter Bergsee. An seinem Westufer liegt das Weltkulturerbe Hallstatt. Startpunkt der ersten Etappe.

km 118,5 - Ausfluss der Traun aus dem Hallstättersee, Straßenbrücke 166, darunter befindet sich die Steeger Seeklause. - Rechts zur Besichtigung anlanden. Dieses Wehr regelt den Abfluss des Hallstättersees. Es besteht aus einem Querbauwerk aus Holz und einem dahinter liegenden Polster. Die Seeklause lässt sich einfach übers rechte Ufer umtragen. Alternativ kann das Querbauwerk aus Holz auf der rechten Seite überhoben und das Polster dahinter, bei ausreichendem Wasserstand rechts befahren werden.

km 117,8 - Straßenbrücke

km 115,9 - Straßenbrücke

km 115,7 - Hier befand sich einst ein Steinwurfwehr. Mittlerweile ist es im Rückstau des Kraftwerks Bad Goisern versunken und stellt keine Gefahr mehr dar.

km 115,2 - Kraftwerk Bad Goisern - Links Umtragen. Ein- & Ausstieg problemlos über Rampen. Rechts am Kraftwerk befindet sich eine Bootsgasse, die allerdings nur mit einem Schlüssel bzw. einer Berechtigungskarte benützt werden kann. Vor der Errichtung des Kraftwerks befand sich an dieser Stelle eine Wehranlage, das sogenannte Eislpolster.

km 114,2 - Straßenbrücke, darunter das Goisererpolster. - Rechts umtragen. Für Wanderboote unfahrbare Wehranlage, mit gefährlichem Rücklauf. Das Wehr lässt sich mit Bootswagen übers rechte Ufer umtragen. Ausstieg einfach am Badeplatz vor dem Wehr, jedoch mühsames Einsetzen dahinter über steile Böschung. Rechts der Ort Bad Goisern, Bahnhof unmittelbar neben dem Fluss.

km 113,3 - Straßenbrücke

km 111,2 - Straßenbrücke, rechts davor gute Ausstiegsstelle um das Weißenbachpolster und den Wilden Lauffen zu umtragen. Anlanden vor den Hindernissen bei höheren Wasserständen schwierig bis unmöglich.

km 111,0 - Weißenbachpolster, unfahrbare Wehranlage. - Links umtragen. Eventuell den nach 1,1 km folgenden "Wilden Lauffen" gleich mit umtragen.

km 110,3 - Eisenbahnbrücke

km 109,9 - Fußgängerbrücke, darunter der wilde Lauffen, auch kleiner Traunfall genannt. - Links umtragen. Die Traun teilt sich in zwei Arme. Der linke Arm fungiert als Floßgasse, allerdings mit heftiger Walze im Auslauf. Keinesfalls befahren! Im rechten Arm Katarakt, WW St. IV. Rechtzeitig am linken Ufer anlanden und umtragen. Vorsicht bei Hochwasser! Kein Stauwehr und daher auch kein Rückstau!

km 109,5 - Straßenbrücke, links und rechts der Ort Lauffen, Bahnhof am linken Ufer direkt neben dem Fluss. Hier befindet sich eine gute Einstiegsstelle unmittelbar hinter dem Wilden Lauffen. Startpunkt der zweiten Etappe.

km 109 - Fußgängerbrücke

km 107,5 - Eisenbahnbrücke

km 106,9 - Sohlleitungsbrücke

km 105,8 - Sohlschwelle Bad Ischl  - Mitte gut fahrbar. Bei starkem Niedrigwasser Grundberührungen möglich.

km 105,5 - Straßenbrücke

km 104,8 - Fußgängerbrücke & Beginn des Stadtgebietes von Bad Ischl, Kurstadt und ehemalige Metropole des Salzhandels.

km 104,5 - Straßenbrücke, links hinter der Straßenbrücke passable Ein- & Ausstiegsstelle über Treppen. Boote können auf dem Wiesenstreifen bequem auf- und abgebaut werden.

km 104,4 - Fußgängerbrücke

km 104 - Eisenbahnbrücke

km 103,5 - Eisenbahn- & Straßenbrücke

km 103,4 - Links Mündung der Ischl.

km 103,2 - Straßenbrücke 145

km 103 - Links im Fluss Kreuzfelsen mit goldenem Korpus.

km 102,7 - Rechts Mündung des Rettenbaches über Stufen.

km 102,6 - Felsstufe "Crown of the Traun" - Liegt der Pegel Bad Ischl Maxquelle unter 2,25 m lässt ist die Stufe nur ganz links fahren. Bei höheren Pegelständen ist die linke Durchfahrt recht wuchtig, dann am besten in der Mitte durchfahren. An dieser Stelle wird der Riversurf Contest "Crown of the Traun" ausgetragen.

km 101 - Straßenbrücke

km 100,3 - Kleine Sohlschwelle - Mitte problemlos fahrbar. 

km 99,9 - Buhnen mit Eisenteilen am rechten Ufer. - Links halten. Bei Niedrigwasser zieht die Strömung genau auf die Eisenteile zu. Anfänger treideln die Stelle am besten links über eine Kiesbank. Die Stelle hat im Jahr 2015 bereits ein Todesopfer gefordert.

km 99,1 - Straßenbrücke

km 96,7 - Straßenbrücke, dahinter Schwallstrecke.

km 95,1 - Straßenbrücke

km 94 - Reihe alter Pilotenstümpfe schräg über den Fluss, Vorsicht bei Niedrigwasser!

km 92,4 - Sohlschwelle - Mitte rechts gut fahrbar. Bei starkem Niedrigwasser Grundberührungen möglich.

km 92,3 - Straßenbrücke

km 91,8 - Rechts Mündung des Frauenweißenbaches.

km 91,4 - Straßenbrücke 145

km 91,3 - Sohlschwelle - Mitte gut fahrbar. Bei starkem Niedrigwasser Grundberührungen möglich.

km 90,7 - Sohlschwelle Miesenbachmühle - Rechts zur Besichtigung anlanden. Mitte gut fahrbar mit heftigem Schwall und hohen Wellen.

km 90,1 - Sohlschwelle Steinkogel - Rechts zur Besichtigung anlanden. Mitte links gut fahrbar mit starkem Schwall und hohen Wellen. 90 Meter vor der Sohlrampe zweigt rechts eine Fischtreppe durch einen Durchlass ab. Vorsicht bei Hochwasser, dann starke Sogwirkung! Vor dem Durchlass kann man anlanden und die Sohlrampe vom Ufer aus besichtigen. Bei Niedrigwasser kann man die Boote auch durch den Durchlass über die Fischtreppe treideln und die Sohlrampe so umgehen.

km 89,9 - Straßenbrücke

km 86,4 - Straßenbrücke, rechts und links Ortsgebiet von Ebensee. Wer den Traunsee nicht befahren möchte beendet die Fahrt 200 m linksufrig hinter der Brücke an der Mündung des Langbathbachs. Der Bahnhof befindet sich am rechten Ufer, 800 m Fußmarsch vom Fluss entfernt.

km 86 - Eisenbahn- & Straßenbrücke 145, rechts darunter potentielle Ausstiegsstelle.

km 85,5 - Mündung der Traun in den Traunsee. Dieser ist etwa 13 km lang und mit einer Tiefe von fast 200 Metern der tiefste See Österreichs. Der Traunsee bietet traunmhaft schöne Uferkulisse. Eine Durchquerung von Süd nach Nord kann jedoch bei Gegenwind sehr mühsam werden.

km 72,7 - Straßenbrücke 120 darunter Ausfluss der Traun aus dem Traunsee, rechts und links die Bezirkshauptstadt Gmunden. Der Bahnhof befindet sich etwas außerhalb, 1,5 Kilometer vom See entfernt. Startpunkt der dritten Etappe.

km 71,5 - Fußgängerbrücke

km 70,8 - Kraftwerk Gmunden - Links umtragen. Dieses Bauwerk reguliert den Pegel des Traunsees. Das Hindernis lässt sich linksufrig mit Bootswagen leicht umtragen. (300 m) Ausstieg über Treppen vor dem Absperrseil.

km 69,9 - Straßenbrücke 120a

km 67,3 - Stromschnelle, rechts Insel im Fluss, links fahren.

km 65,4 - Links Betonfundamente des Zulaufkanals der ehemaligen Bruckmühle. Am linken Ufer Wiese & Biwakplatz. Hier aussteigen um die vier folgenden Wehre in einem zu umkarren. Die einzelnen Wehre sind jeweils schwierig zu umtragen und die Fließstrecken dazwischen so kurz, dass ein Einbooten nicht sinnvoll ist. Für die insgesamt 4,1 km lange Umtragung ist ein geländegängiger Bootswagen notwendig. Von der Wiese führt eine Straße die Böschung hinauf. Oben angekommen folgt man einem Wanderweg am Ufer entlang bis zur Einstiegsstelle bei km 61,2.

km 64,9 - Über den Fluss gespanntes Seil mit Warnschild, Weiterfahrt verboten.

km 64,7 - Kraftwerk Danzermühl, rechts die Papierfabrik Lahkirchen. Dieses Kraftwerk wird zur Zeit neu errichtet und soll im Sommer 2019 in Betrieb gehen.

km 64 - Kraftwerk Kohlwehr, dahinter Felsen und Stromschnelle. (Wird mit Danzermühl in einem umtragen.)

km 63 - Fußgängerbrücke

km 62,8 - Kraftwerk Steyrermühl - (Wird mit Danzermühl und Kohlwehr in einem umtragen.)

km 62,5 - Straßenbrücke, rechts die Papierfabrik Steyrermühl.

km 61,9 - Fußgängerbrücke

km 61,5 - Kraftwerk Gschröff, ältestes Kraftwerk Österreichs. (Wird mit Danzermühl, Kohlwehr und Steyrermühl in einem umtragen.)

km 61,2 - Autobahnbrücke A1, Einstiegsstelle am linken Ufer, hier wird nach der Umtragung der vier Kraftwerke wieder eingebootet.

km 59,3 - Kraftwerk Siebenbrunn - Links umtragen. Davor einige kleine Inseln im Fluss. Bei der Insel mit dem Kreuz, linksufrig vor dem Kraftwerk ausbooten. Das Kraftwerk Siebenbrunn wird mit dem dahinter liegenden Traunfall in einem umtragen. Dazu ist ein Bootswagen notwendig. Man folgt der Straße hinauf zur Brücke und überquert den Fluss um ans rechte Ufer zu kommen. Dort folgt man der Straße bis zur Einstiegsstelle bei km 58,3. (1,5 km Fußmarsch)

km 59,1 - Straßenbrücke 135

km 59 - Traunfall, 12 Meter hoher Naturwasserfall. Unterhalb des Traunfalls befinden sich sehenswerte Felsformationen. Ein Einbooten unmittelbar unter dem Wasserfall ist auf Grund der starken Verblockung und der schwierigen Zugänglichkeit nicht sinnvoll. (Der Traunfall wird mit dem Kraftwerk Siebenbrunn in einem umtragen.)

km 58,8 - Fußgängerbrücke & Aussichtsplattform.

km 58,3 - Einstiegstelle beim Kraftwerk Traunfall. Hier mündet auch der beim Traunfall abgezweigte Kraftwerkskanal wieder in den Fluss. Die Einstiegsstelle gestaltet sich steil über Felsen. Es folgt eine sehr schöne und ursprüngliche Flussstrecke.

Startpunkt der vierten Etappe.

km 54 - Kraftwerk Kemating - Rechts umtragen. Unfahrbare Wehranlage, mit Ausleitungskraftwerk am rechten Ufer. Das Hindernis lässt sich übers rechte Ufer mit Bootswagen einfach umtragen. Die nun folgende Flussstrecke bis zum nächsten Wehr ist sehr schön und einsam.

km 49,3 - Insel & Flussteilung. Der linke Arm durch wird durch eine Steinbarriere versperrt, die nur bei Hochwasser überspült wird. Daher in den rechten Arm einfahren.

km 48,9 - Kraftwerk Stadl Paura - Rechts umtragen. Dazu rechtsufrig an der Slip-Anlage ausbooten und die Boote über den Kraftwerkskanal hinunter zum Unterwasser karren. (170 m) Links befindet sich ein Fischpass. Dessen Befahrung ist problemlos möglich, aber laut Kraftwerksbetreiber verboten. Die Boote können auch bequem durch den Fischpass zum Unterwasser getreidelt werden. 

km 48,2 - Straßenbrücke

km 47,6 - Links Mündung der Ager, Abfluss des Attersees und größter Nebenfluss der Traun.

km 47 - Insel mit Fußgängerbrücke, links Lambach, rechts Stadl-Paura. Am rechten Ufer die Dreifaltigkeitskirche von Stadl-Paura.

km 46 - Straßenbrücke 144, am linken Ufer das Benediktinerstift Lambach.

km 45 - Kraftwerk Lambach - Rechts mit Bootswagen umtragen (250 m).

km 44,2 - Eisenbahnbrücke

km 41,5 - Straßenbrücke 537, rechts Mündung der Alm. Diese entspringt dem Almsee und ist einer der saubersten Flüsse Österreichs.

km 37,5 - Steinschüttung über halbe Flussbreite, harmlos und auf der rechten Seite problemlos umfahrbar.

km 36,7 - Rechts Einfahrt in einen Altarm der Traun, den sogenannten Entenstein, sehr schönes und idyllisches Altwasser, welches in einer Sackgasse endet.

km 36 - Kraftwerk Traunleiten / Breitenbach - Links umtragen. Unfahrbares Walzenwehr mit Ausleitungskraftwerk am rechten Ufer. Es lässt sich linksufrig mit Bootswagen am ehemaligen Wirtshaus vorbei über den Mühlbach hinweg einfach umtragen. (500 m) Das Kraftwerk wird aktuell neu errichtet. (Stand 2017)

km 32,9 - Autobahnbrücke A8

km 30,9 - Fußgängerbrücke "Angerlehnersteg"

km 30,5 - Eisenbahnbrücke, Beginn des Stadtgebietes von Wels, mit etwa 60.000 Einwohnern achtgrößte Stadt Österreichs und Heimat des Autors.

Startpunkt der fünften und letzten Etappe der Traun.

km 30 - Straßenbrücke Wels - Thalheim, links vor der Brücke gute Ein- & Ausstiegsstelle beim alten Bootshaus.

km 29,7 - Rechts gute Ein- & Ausstiegsstelle mit Rampe beim Bootshaus der Feuerwehr Thalheim.

km 29,6 - Fußgängerbrücke "Trodatsteg"

km 28,6 - Straßenbrücke 138

km 24 - Kraftwerk Marchtrenk - Rechts umtragen. Dazu rechts vor dem Kraftwerk über Rampe ausbooten und mit Bootswagen hinter das Kraftwerk karren. Dann über eine Fußgängerbrücke ans linke Ufer, wo sich eine Betonrampe zum Einbooten befindet. An diesem Kraftwerk wird aktuell eine Fischtreppe errichtet. Die Bauarbeiten sollen Ende 2018 abgeschlossen sein.

km 22,7 - Autobahnbrücke A25

km 22,4 - Straßenbrücke L534

km 13,8 - Kraftwerk Pucking - Rechts umtragen. Davor und dahinter befinden sich Rampen über die bequem Aus- & Eingebootet werden kann. An diesem Kraftwerk wird aktuell eine Fischtreppe errichtet. Die Bauarbeiten sollen Ende 2018 abgeschlossen sein.

km 12,5 - Straßenbrücke 139

km 12,2 - Straßenbrücke L563a

km 10,9 - Eisenbahnbrücke

km 7,8 - Kraftwerk Traunwehr - Links umtragen. Die Traun teilt sich in zwei Arme. Links zweigt der Kraftwerkskanal ab, rechts befindet sich ein Überlaufwehr. Zum Umtragen in den Kraftwerkskanal einfahren und rechtsufrig vor dem Wehr ausbooten. Von dort in das alte Flussbett der Traun umsetzen. (200 m) Der Kraftwerkskanal ist eingezäunt und nicht befahrbar.

km 7 - Autobahnbrücke A7

km 5,5 - Rechts Mündung der Krems.

km 5,1 - Rodeospot Linz-Ebelsberg, künstlich angelegte Stufe mit Walze. - Rechts zur Besichtigung anlanden. Für Geübte in der Mitte fahrbar. Im Zweifelsfall übers rechte Ufer treideln.

km 4,5 - Straßenbrücke - Linz / Ebelsberg. Wer nicht bis zur Donau weiterfahren möchte sollte die Fahrt links vor der Brücke beenden, jedoch schnelle Strömung und schlechte Ausstiegsmöglichkeiten. Es folgen mehrere Stromschnellen bis zu den drei Eisenbahnbrücken.

km 3,5 - 3 x Eisenbahnbrücke der Westbahn.

km 3,4 - Straßenbrücke

km 3,2 - Betonsockel an beiden Ufern, dazwischen befindet sich das Traunwehr Ebelsberg. Rechts oder links zur Besichtigung anlanden. Dieses Wehr kann bei Niedrigwasser der Donau einen sehr gefährlichen Rücklauf entwickeln! Ist dies der Fall muss es mühsam über eines der beiden Ufer umtragen werden. Bei hohem Wasserstand der Donau ist es im Rückstau versunken und somit fahrbar. 

km 2,4 - Links Mündung des Kraftwerkskanals.

km 0,6 - An beiden Ufern Betonpfeiler einer nie fertig gestellten Brücke. Die geplante Brücke sollte die Voest Alpine (damals Herman Göring Werk) mit der der Autobahn verbinden, wurde aber nie fertiggestellt.

km 0 (Traun) / km 2124,8 (Donau) - Mündung in die Donau bei Donau Kilometer 2124,8. Links Industriehafen der VOEST Alpine.

km 2123,9 - Links die Marina Steyregg, Motorboothafen, von dort 1,6 km Fußmarsch bis zum Bhf. Pulgarn.


Flusswandern auf der Traun

Vom Hallstättersee bis zur Mündung

Fluss zuletzt gepaddelt im April 2017. Diese Beschreibung wurde zuletzt am 10.07.2017 aktualisiert.

Der Pegel Bad Ischl Maxquelle betrug 230 cm.