Flussbeschreibung des Allier

Informationen für Kanuten & Paddler

Der Allier ist ein Wanderfluss in Zentralfrankreich. Er entspringt im Département Lozère in den Cevennen, an der Südflanke des Gipfels Moure de la Gardille. Der Fluss bildet streckenweise die Grenze zwischen den Départements Lozère und Ardèche, entwässert generell Richtung Norden und mündet nach 421 Kilometer beim Ort Bec d’Allier, im Gemeindegebiet von Cuffy als linker Nebenfluss in die Loire. Neben der Loire ist der Allier einer der wenigen noch weitgehend unverbaut erhaltenen Weitwanderflüsse Frankreichs.


Flusskarte des Allier

Hinweise zur Verwendung der Karte

Karte des Allier
Karte des Allier

Mit einem Klick auf das Google Icon rechts, könnt ihr eine von mir erstellte Flusskarte des Allier aufrufen. Diese Karte ist digital und basiert auf Google Maps. Darauf könnt ihr euch den Flussverlauf im Detail ansehen, sowie Wehre und Umtragungswege aus der Vogelperspektive betrachten. Sämtliche der in der Kilometrierung erwähnte Hindernisse sind in der Karte eingezeichnet. Die Umtragungswege sind als grüne Linien markiert. Sollte euch auffallen dass die Karte Fehler enthält, schreibt mir eine Nachricht und ich werde sie korrigieren.


Wo setze ich am besten ein?

Infos zu Einstiegsstellen und Anreise

Einstiegsstelle Camping Langeac
Einstiegsstelle Camping Langeac

Die paddelbare Wanderstrecke des Allier ist etwa 300 Kilometer lang und lässt sich in Mittel- und Unterlauf aufteilen. Frühestmöglicher Startpunkt einer Gepäckfahrt ist der kleine Ort Langeac, der auch mit dem Zug erreicht werden kann. Ab hier betragen die Schwierigkeiten maximal WW St. II und nach kurzer Zeit wird der Allier bis auf wenige Passagen fast komplett zum Zahmwasser.

 

Die Befahrung ab Langeac ist prinzipiell auch mit Faltbooten möglich, jedoch muss hier mit häufigen Grundberührungen und damit einhergehendem Materialverschleiß gerechnet werden. Ab Vichy oder Billy führt der Allier genügend Wasser, um eine problemlose Wanderfahrt zu gewährleisten. 


Wie weit kann ich fahren?

Infos zu Ausstiegsstellen und Heimreise

Ausstieg bei Fourchamboult
Ausstieg bei Fourchamboult

Der Allier ist über 300 Kilometer bis zu seiner Mündung in die Loire befahrbar. Unmittelbar an der Mündung gibt es keine Möglichkeit die Fahrt zu beenden. Es bietet sich daher an noch etwa vier Kilometer auf der Loire bis Fourchamboult weiter zu fahren. Dort befindet sich ein Campingplatz, wo die Fahrt beendet werden kann. Wenn ihr auf dem Platz nächtigt, passt bitte auf eure Sachen auf. Mir wurde dort mein Luftboot weggeschleppt als ich es wenige Minuten unbeaufsichtigt ließ. Fourchamboult verfügt über einen Bahnhof von wo aus über Nevers die Heimreise angetreten werden kann.

 

Wer die Zeit auf seiner Seite hat kann ab hier der Loire noch mehrere hundert Kilometer lang treu bleiben und ihr bis in den Atlantik folgen. Dieser Fluss steht dem Allier in Sachen Schönheit in nichts nach.


Worauf muss ich acht geben?

Infos zu Gefahren und Hindernissen

Umtragung eines Katarakts
Umtragung eines Katarakts

Während die Loire auf ihrer gesamten Strecke ein relativ einfacher Wanderfluss ist, finden sich am Mittellauf des Allier immer wieder kurze Wildwasserpassagen. Abgesehen von den wassertechnischen Schwierigkeiten, sollte man in jedem Fall einen Bootswagen mit sich führen. Das Umtragen mancher Hindernisse kann ohne Hilfe von Mitpaddlern und Bootswagen, zu einer ziemlichen Plackerei ausarten. Eine weitere Gefahr stellen die zahlreichen im Flussbett liegenden Baumleichen dar. Ist man sich deren Gefährlichkeit jedoch bewusst, stellen sie für den geübten Flusswanderer kein Problem dar.

 

Vorsicht ist allerdings bei der Durchfahrt von unübersichtlichen und engen Passagen geboten. Hier sollte bei schlechter Einsehbarkeit stehts auf eventuelle Verklausungen durch entwurzelte Bäume kontrolliert werden. Einige befinden sich besonders tückisch und kaum sichtbar, unmittelbar unter der Wasseroberfläche.


Wo kann ich zelten & einkaufen?

Infos zu Zelt- und Einkaufsmöglichkeiten

Sandbankcamp am Unterlauf
Sandbankcamp am Unterlauf

Der Allier ist kein sehr dicht besiedelter Fluss was zur Folge hat, dass wildes Zelten vielerorts kein Problem darstellt. Vor allem auf den Sandbänken im Unterlauf finden sich unzählige schöne Plätze. Striktes Zeltverbot gilt lediglich für das Naturschutzgebiet zwischen Billy und Moulins. In der Hauptsaison wird dessen Einhaltung angeblich durch Ranger in Paddelbooten kontrolliert. Will man Schwierigkeiten vermeiden, weicht man zwischen Billy und Moulins besser auf kommerzielle Campingplätze aus.

 

Einkaufsmöglichkeiten finden sich in der Regel ausreichend. Eine Ausnahme bildet der Unterlauf ab Moulins. Hier ist der Allier kaum besiedelt und man sollte sich ausreichend mit Proviant eindecken um lange Fußwege zu vermeiden.


Kilometrierung des Allier

Von Langeac bis zur Mündung (ca. 304,3 km) WW St. I-II

km 304,3 - Straßenbrücke D590, links der Ort Langeac, frühestmöglicher Startpunkt einer Wanderfahrt auf dem Allier. Ab hier bietet der Fluss wassertechnisch keine nennenswerten Schwierigkeiten mehr. Langeac verfügt über eine Bahnstation. Supermärkte sind im Gewerbegebiet außerhalb zu finden.

km 304 - Links "Camping des Gorges de l'Allier", optimal gelegen, direkt am Fluss. Perfektes Basislager und Startpunkt einer Allier-Tour.

km 302,2 - Eisenbahnbrücke

km 301,9 - Straßenbrücke D56

km 301,7 - Flussteilung, im linken Arm meist wenig Wasser, daher rechts fahren, an der Einfahrt zum rechten Arm Felszunge, starker Schwall bis WW St. II.

km 299,4 - Rechts der Ort Truchon.

Wehr Le Chambon
Wehr Le Chambon

km 298 - Wehr Le Chambon - Links umtragen. Dieses unfahrbare Hindernis lässt sich über einen Trampelpfad am linken Ufer umtragen. Der Bootswagen ist hier kaum zu verwenden, da der Umtragungsweg sehr unwegsam ist. Auf der linken Seite des Wehres existiert zwar über eine Bootsgasse, diese ist wegen der Betonwand unmittelbar darunter für Wanderboote kaum empfehlenswert.

km 297,8 - Straßenbrücke D141, rechts der Ort Le Chambon.

km 292,5 - Straßenbrücke D41, rechts der Ort Chilhac.

Wehr Chilhac
Wehr Chilhac

km 291,4 - Wehr Chilhac - Links zur Besichtigung anlanden. Das Wehr lässt sich linksufrig umtragen oder über die trocken liegende Wehrschräge überheben. Auf der rechten Seite ist es verfallen und eventuell durch einen Durchlass fahrbar. Eine vorherige Besichtigung ist unumgänglich. Die Bootsrutsche auf der linken Seite des Wehrs ist für Luft- und Faltboote ungeeignet.

km 287,9 - Straßenbrücke, links und rechts Lavoûte-Chilhac, sehenswerter Ort, hinter der Brücke fahrbares Steinwurfwehr. Es folgen bis km 270,1 mehrere verfallene Wehre welche meist fahrbar sind. Bei Niedrigwasser eventuell treideln erforderlich.

km 278,3 - Straßenbrücke D22, links der Ort Villeneuve d'Allier, rechts der Ort Saint Ilpize.

Wehr Vielle-Brioude
Wehr Vielle-Brioude

km 270,1 - Wehr Vielle-Brioude - Links umtragen. Dieses Wehr ist für Wanderboote absolut unfahrbar. Auf der linken Seite zweigt ein Mühlenkanal ab, dessen Befahrung nicht möglich ist. Das Wehr selbst lässt sich auf der linken Seite relativ einfach über die trocken liegende Schräge überheben, oder übers Ufer umtragen.

km 269,5 - Straßenbrücke D912

km 267,3 - Wehr Brioude - Links umtragen. Unfahrbares Schrägwehr, links davor Campingplatz "Camping La Bageasse" und Abzweigung eines unfahrbaren Mühlbaches. Linksufrig anlanden und das Wehr einen Trampelpfad entlang und über den Mühlbach hinweg mühsam umtragen.

km 267,2 - Eisenbahnbrücke

km 266,5 - Straßenbrücke N102

km  264,2 - Straßenbrücke D588

km 251 - Straßenbrücke D5

km 249,8 - Steinwurfwehr Vézézoux - Rechts zur Besichtigung anlanden. Das Hindernis ist verblockt und schlecht fahrbar, vorzugsweise treideln oder rechts umtragen.

km 249,7 - Straßenbrücke

km 247,7 - Links der Ort Brassac les Mines, ehemalige Bergbausiedlung mit stillgelegten Kohleminen, Campingplatz und Einkaufsmöglichkeiten.

km 245 - Straßenbrücke D34, rechts der Ort Jumeaux, Casino Supermarkt.

km 240,5 - Straßenbrücke D214, links davor Mündung des Alagnon,

86 Kilometer langer Wildwasserfluss.

km 237,4 - Straßenbrücke D123

km 236,6 - Links Mündung der Couze d’Ardes, am linken Ufer der Ort Le Breuil-sur-Couze mit Bahnhof.

km 226,8 - Straßenbrücke D996

km 226,7 - Straßenbrücke

km 225,1 - Straßenbrücke D9

km 222,8 - Eisenbahnbrücke, ab hier verläuft bis Coudes eine Schnellstraße am linken Ufer, steile Uferböschung und leichte Schwälle.

km 213,9 - Straßenbrücke D229

km 213,8 - Hängebrücke, links der Ort Coudes, rechts Bahnhof.

km 208 - Flussteilung, rechten Arm wählen, linker Arm flach.

km 206,7 - Straßenbrücke, rechts der Ort Longues, Aldi Supermarkt im Ort.

km 206,5 - Wehr Longues - Rechts zur Besichtigung anlanden. Das Wehr lässt sich links durch einen Durchlass fahren. Starker Rücklauf bei Hochwasser, auch bei Niedrigwasser sehr unangenehmes Kehrwasser hinter dem Wehr. Das Hindernis lässt sich rechts überheben oder übers rechte Ufer umtragen.

km 205,3 - Eisenbahnbrücke

km 205,2 - Straßenbrücke D225

km 199,1 - Straßenbrücke D751

km 193,8 - Straßenbrücke D212, links Cournon-d'Auvergne, zweitgrößte Stadt des Departments mit 19.000 Ew; Zentrum 1,5 km vom Fluss entfernt.

km 190,7 - Straßenbrücke

km 190,5 - Steinwurfwehr Pacage des Plansons - Rechts fahrbar. Starker Schwall.

km 190,1 - Rohrleitung überquert den Fluss.

km 189,6 - Links hohe Uferabbruchböschung in Flusskurve.

km 186 - Straßenbrücke D769A, rechts der Ort Dallet.

km 185,8 - Straßenbrücke D769

km 185,5 - Rechts Camping les Ombrages, versteckt hinter Bäumen.

km 185,2 - Felsstufen im Fluss, bei Niedrigwasser Flachstellen und Steine, bei Hochwasser beachtliche Schwälle.

km 183,6 - Eisenbahnbrücke, links Beginn des Stadtgebietes von Pont-du-Château. Stadt mit 10.000 Ew; Bhf. und Einkaufsmöglichkeiten.

km 182,8 - Fußgängerbrücke

Wehr Pont-du-Chateau
Wehr Pont-du-Chateau

km 181,9 - Straßenbrücke D2089, darunter Wehr Pont-du-Chateau - Rechts umtragen. Vor der Brücke gute Landmöglichkeit rechts an der Uferpromenade. Das Wehr lässt sich mittels Bootswagen leicht umtragen. Auf der linken Seite befindet sich eine Bootsgasse über die das Wehr befahren werden kann. Ich selbst habe diese jedoch nicht befahren. Umträgt man das Wehr auf der rechten Seite bootet man in einen kleinen Nebenarm ein, welcher wenig später wieder in den Hauptstrom mündet.

km 181,2 - Mündung des Nebenarms in den Hauptarm.

Blick auf den Katarakt
Blick auf den Katarakt

km 176,9 - Katarakt Beauregard-l'Évêque - Rechts treideln. Dieses Hindernis ist bereits von weitem am Rauschen erkennbar. Beide Ufer sind stark verwachsen, das Umtragen gestaltet sich daher als äußerst mühsam. Wenn nicht gerade Hochwasser herrscht kann man am rechten Ufer entlang bis vor den Katarakt treideln. Von hier aus kann man die Boote über eine trocken liegende Steinplattform nach unten heben. Theoretisch ist das auch am linken Ufer möglich, dort habe ich es allerdings selbst noch nicht praktiziert.

Brückenwehr A89
Brückenwehr A89

km 174,4 - Autobahnbrücke A89 mit Steinwurfwehr - Rechts zur Besichtigung anlanden. Bei Niedrigwasser lassen sich Luft- und Feststoffboote direkt über die Steine nach unten ziehen. Führt der Fluss allerdings Hochwasser müssen Boot und Gepäck die fünf Meter hohe Steilböschung hinauf und hinter dem Wehr wieder hinunter geschleppt werden. Ist man alleine unterwegs wird die Umtragung zu einer elendigen Schinderei. Prinzipiell ist die Prozedur auf beiden Ufern möglich, ich habe es bisher nur rechts praktiziert. 

km 173,6 - Links Mündung der Artière, dieser 30 Kilometer lange Kleinfluss kommt aus der Hauptstadt Clermont-Ferrand wo er teilweise in den Untergrund verlegt wurde.

km 172,3 - Steinwurfwehr Joze - Links durch einen Durchlass fahrbar, mit Wellen und starkem Schwall.

km 170,6 - Straßenbrücke D20, links der Ort Joze.

km 159,8 - Straßenbrücke D223, links dahinter Roma-Lager.

km 156,6 - Links Mündung der Morge, 68 Kilometer langer Kleinfluss mit zahlreichen Mühlen.

km 148,8 - Straßenbrücke D63

km 143,2 - Straßenbrücke D43, rechts davor Mündung der Dore, einsamer Fluss mit zahlreichen Wehren, etwa 140 Kilomter lang.

km 135,7 - Straßenbrücke D434, links davor Camping "La Graviere", rechts der Ort St. Yorre, Bahnhof und Casino Supermarkt neben dem Fluss.

km 130,5 - Eisenbahnbrücke

km 128 - Abnahme der Strömung durch das Kraftwerk von Vichy.

km 126,5 - Links Ausstiegsstelle des Campingplatzes "Camping Riv'air" über Treppen, gutes Basislager für eine Besichtigung von Vichy.

km 125,4 - Straßenbrücke D2209, rechts Vichy, größere Stadt mit 25.000 Einwohnern. Vichy ist einer der ältesten Kurorte Frankreichs. Bereits Asterix und Obelix haben hier Station gemacht. Im zweiten Weltkrieg war die Stadt Regierungssitz des soganannten Vichy-Regimes. Dieses verwaltete die Landesteile Südfrankreichs welche nicht von den Deutschen besetzt wurden. Heute trägt die Stadt den Titel "Reine des villes d'eaux" (Königin der Kurbäder).

Brückenwehr Vichy
Brückenwehr Vichy

km 122,8 - Straßenbrücke D6E, darunter das Brückenwehr Vichy. - Links umtragen. Am linken Ufer entlang paddeln, bis der Zielturm der Regattastrecke sichtbar wird. Vor dem Turm gibt es am Ufer einige kleine Buchten wo man bequem ausbooten kann. Für die folgende Umtragung von über einem Kilometer Länge wird unbedingt ein Bootswagen benötigt. Man folgt dazu dem Weg über dem Parkplatz bis zu einer Straße und dieser paralell am Ufer entlang in Richtung der Brücke. Dort überquert man die Straße auf dem Zebrastreifen und gelangt entlang der Slalomstrecke wieder hinunter zum Fluss. Hinter der Brücke befindet sich ein großer Supermarkt am rechten Ufer.

km 121,3 - Straßenbrücke D27

km 116,2 - Straßenbrücke D67 & Eisenbahnbrücke.

km 111,2 - Wehr Billy - Rechts fahrbar. Dieses Wehr besteht aus einer Spundwand aus Metall, welche zwei Drittel des Flusses blockiert. Rechts befindet sich ein Durchlass welcher mit Schwall gut fahrbar ist.

km 111,1 - Straßenbrücke D130, rechts der Ort Billy, Beginn des unregulierten Unterlaufs mit endlosen Sandbänken. Von hier bis Moulins sind der Fluss und seine Ufer Naturschutzgebiet, Zelten verboten!

km 95,7 - Straßenbrücke D46

km 91,8 - Eisenbahnbrücke

km 88,4 - Links Mündung der Sioule, 163 Kilometer langer Nebenfluss aus dem Gebirge, schweres Wildwasser, unterbrochen von einigen Stauseen.

km 83,1 - Straßenbrücke D32, links in 300 m Entfernung "Canoe Camping - La Courtine."

km 81,8 - Links Camping Deneuvre.

km 71,1 - Straßenbrücke N79 / E62.

km 60,1 - Eisenbahnbrücke, Beginn des Stadtgebietes von Moulins, 19.000 Ew; ehemalige Residenz der Herzöge von Bourbon.

Brückenwehr Moulins
Brückenwehr Moulins

km 59,2 - Straßenbrücke "Pont Régemortes" mit Wehr. - Links zur Besichtigung anlanden. Dieses Hindernis ist für Wanderboote unfahrbar und muss daher übers linke Ufer umtragen werden. Dazu links vor der Brücke anlanden und die Böschung hinauf bis zur Straße. Diese auf dem Schutzweg überqueren und auf der anderen Seite wieder hinunter zum Wasser. Der Umtragungsweg ist relativ lang, ein Bootswagen lässt sich jedoch teilweise verwenden.

Fischtreppe Moulins
Fischtreppe Moulins

Das Wehr besitzt im ganz linken Brückenbogen eine Fischtreppe. Diese lässt sich mit Kunststoff- und Luftbooten gut befahren, für Faltboote ist sie weniger gut geeignet. Denn obwohl die Fischtreppe gut überspült wird, lassen sich Grundberührungen kaum vermeiden. Vor einer Befahrung sollte die Situation vom Ufer aus eingeschätzt werden. Links hinter der Brücke großer Supermarkt, Ende des Naturschutzgebietes.

km 44,6 - Straßenbrücke D133

km 36,7 - Links Mündung der Burge, 29 Kilometer langer Kleinfluss.

km 25,7 - Straßenbrücke D978A

km 18,6 - Straßenbrücke D2076

Wehr Lorrains
Wehr Lorrains

km 4,8 - Wehr Lorrains - Rechts umtragen. Das Wehr wurde 2014 - 2015 umgebaut. Links befindet sich ein Durchfluss mit Tosbecken, auf der rechten Seite ein Schrägwehr. Bei Mittel- und Niedrigwasser liegt die Schräge rechts trocken. In diesem Fall lässt sich das Wehr auf der rechten Seite überheben. Herrscht jedoch Hochwasser muss übers linke Ufer weitläufig mit Bootswagen umtragen werden. In diesem Fall bereits 150 m linksufrig vor dem Wehr ausbooten und nicht beim Pumphaus der Rundschleuse. Dort gab es bereits einen tödlichen Unfall.

Eisenbahnbrücke & Wehr
Eisenbahnbrücke & Wehr

km 3,1 - Eisenbahnbrücke - Links zur Besichtigung anlanden. Unter der Brücke befindet sich ein Steinwall der nur bei Niedrigwasser sichtbar wird. Das Hindernis kann vom linken Ufer getriedelt oder umtragen werden. Bei höheren Wasserständen sind alle sieben Joche fahrbar und die Brücke kann gefahrlos passiert werden.

Brücke Loire Seitenkanal
Brücke Loire Seitenkanal

km 1,8 - Kanalbrücke "Pont-Canal du Guétin" - Rechts umtragen. Hierbei handelt es sich um die Trogbrücke des Loire-Seitenkanals mit 18 Brückenbögen. Darunter befindet sich eine unfahrbares Brückenwehr mit maßgeblicher Verblockung. Dieses Hindernis lässt sich übers rechte Ufer relativ kurz umtragen. Die Ausstiegsstelle befindet sich rechts, unmittelbar vor der Brücke.

km 1,5 - Straßenbrücke D976

km 0 (Allier) / km 548 (Loire) - Mündung in die Loire.


Flusswandern auf dem Allier

Von Langeac bis zur Mündung in die Loire

Fluss zuletzt gepaddelt im Sept. 2013. Diese Beschreibung wurde am 14.10.2017 zuletzt aktualisiert.