Flusswandern in Italien

Flussbeschreibungen, Kilometrierungen & Karten

Hier sind Beschreibungen der italienischen Wanderflüsse aufgelistet, welche von mir geplant sind oder bereits befahren wurden. Die Flussführer bestehen aus einer genauen Kilometrierung und einer Flusskarte. Meist ist auch ein kleines Videoportrait des jeweiligen Flusses vorhanden. Am Ende der Beschreibung ist vermerkt wann der Fluss zuletzt von mir gepaddelt wurde. Sämtliche Flussführer werden laufend aktualisiert und gewartet. Sollte trotzdem etwas nicht stimmen, freue ich mich über eine Nachricht.

 

Die Beschreibungen entstanden auf Grund meines Unmuts über das bereits vorhandene. Viele kostenpflichtige Führer, sind das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt wurden. Dieses Projekt ist nicht kommerziell, sondern frei für jedermann nutzbar. Die Flussbeschreibungen können kostenfrei verwendet werden. Allerdings freue ich mich über eine Spende wenn sich die Infos als brauchbar erwiesen haben. Die Spenden werden von mir verwendet um die Beschreibungen aktuell zu halten und weiter auszubauen. Weitere Infos dazu unter dem Punkt Unterstützen.


Flusskarte Italien

Eine Übersichtskarte Italienischer Wanderflüsse

Flusskarte Italien
Flusskarte Italien

Mit einem Klick auf das Google Icon rechts, könnt ihr eine von mir erstellte Übersichtskarte aufrufen. Diese Karte ist digital und basiert auf Google Maps. Sie zeigt sämtliche Flüsse Italiens, welche von mir bereits gepaddelt wurden. Wenn Ihr auf die einzelnen Flüsse klickt, könnt ihr die Beschreibung zum jeweiligen Fluss aufrufen. Etwaige dunkelrot eingezeichnete Flüsse sind bereits in Planung, wurden allerdings noch nicht von mir gepaddelt.


Hinweise zum Paddeln in Italien

Tips zur Auswahl des Zeltplatzes

Camp am Tagliamento.
Camp am Tagliamento.

Die Italiener interessieren sich kaum für ihre Gewässer. Das hat für uns Paddler den Vorteil, dass viele Flüsse noch frei und unreguliert fließen. Die Städte und Orte liegen zum Schutz vor Hochwässern häufig abseits der Flüsse. Auf den ausgedehnten Sand- und Schotterbänken kann man bedenkenlos sein Zelt aufstellen. Campingplätze an den Flüssen sind Ausnahmen und häufig haben diese keinen vernünftigen Zugang zum Fluss. Die Infrastruktur am Wasser ist in keinster Weise mit jener in Deutschland vergleichbar. Sollte man Italienischen Paddlern begegnen, handelt es dabei meist um Wildwasserpaddler. Wanderfahrten werden von den Italiener kaum praktiziert. Ausländische Flusswanderer werden daher mit großer Neugier und Bewunderung behandelt.


Gefahren und Hindernisse

Wehre und Kraftwerke auf Italienischen Flüssen

Brückenwehr am Piave.
Brückenwehr am Piave.

Laufkraftwerke wie man sie aus Österreich und Deutschland kennt, findet man in Italien vergleichsweise selten. Beinahe an jedem Fluss anzutreffen sind dagegen die sogenannten Brückenwehre. Die Flüsse Italiens verfügen häufig über breite Schotterbette. Um Unterspülungen und Einstürze zu verhidern, werden die Fundamente der Brücken häufig mit Steinschüttungen und Verbauungen gesichert. Ob diese befahren werden können ist von deren Höhe und vom Wasserstand abhängig. Wenn eine Befahrung nicht möglich ist, können die Steinschüttungen häufig an einer trocken liegenden Stelle getreidelt, bzw. überhoben werden.

Röhrendamm am Ticino.
Röhrendamm am Ticino.

Eine der größten Gefahren beim Paddeln in Italien, geht von Baustellen in den Flüssen aus. An Baustellen werden häufig sogenannte Röhrendämme errichtet. Diese bestehen aus Metallröhren von etwa einem Meter Durchmesser. Die Röhren werden im Fluss platziert und mit Schotter überschüttet. Auf diese Art fungieren sie als provisorische Brücken für Baufahrzeuge. Der Fluss fließt durch die Röhren unter den Dämmen hindurch. Baustellen dieser Art sind in der Regel weder gesichert noch gekennzeichnet. Sie stellen vor allem für unerfahrene Paddler eine große Gefahr dar. Da der Kanusport in Italien kaum eine Rolle spielt, gibt es vor Wehren oder sonstigen Hindernissen weder Warnschilder, noch gekennzeichneten Umsetzstellen.